Der Umsatz im zweiten Quartal um 2,6 Prozent zurückgegangen Elektrokonzern Philips tief in den roten Zahlen

Der niederländische Elektronikkonzern Philips ist durch eine milliardenschwere Abschreibung tief in die Verlustzone gedrückt worden. Im zweiten Quartal meldete der Hersteller von Glühbirnen und Haushaltsgeräten einen Nettoverlust von 1,35 Milliarden Euro.

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Elektrokonzern Philips tief in den roten Zahlen

Amsterdam (dapd). Der niederländische Elektronikkonzern Philips ist durch eine milliardenschwere Abschreibung tief in die Verlustzone gedrückt worden. Im zweiten Quartal meldete der Hersteller von Glühbirnen und Haushaltsgeräten einen Nettoverlust von 1,35 Milliarden Euro. Vorher hatte Philips eine Goodwill-Abschreibung von 1,4 Milliarden Euro vorgenommen, weil der Konzern seine Zukunftsaussichten düsterer einschätzt und mit weniger Gewinn rechnet.

Der holländische Elektrogigant kämpft seit Monaten mit Problemen: Im April hatte Philips seine defizitäre TV-Sparte in ein Joint Venture mit dem chinesischen Unternehmen TPV abgeschoben. Vor einem Monat dann hatte der Konzern eine Gewinnwarnung ausgegeben und auch mit schwachem Wachstum in der Lampensparte begründet. Schon Ende 2010 hatte der Elektrokonzern mit niedrigem Gewinnwachstum enttäuscht.

Der Umsatz im zweiten Quartal fiel um 2,6 Prozent auf 5,21 Milliarden Euro. Philips kündigte ein Sparprogramm von 500 Millionen Euro pro Jahr an und will 2 Milliarden Euro in Aktienrückkäufe stecken, um den zuletzt stark eingebrochenen Kurs zu stabilisieren.

dapd