Eine Studie will Klarheit darüber schaffen, wie elektrische Systeme zur Heizung und Trinkwassererwärmung die gesetzlichen Anforderungen der Energieeinsparverordnung und des Erneuerbaren Energien Wärmegesetzes erfüllen können. Laut dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke sind elektrische Systeme für Heizung und Trinkwassererwärmung bestens geeignet.
"Elektrische Systeme bestens geeignet"
Die Verbände – HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung, Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) sowie Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) – wollen Orientierung für die ausführenden Handwerksbetriebe, Architekten, Planer und das produzierende Gewerbe geben, da die Anlagentechnik im Gebäude wegen der Umweltpolitik immer wichtiger werde. Gemeinsam haben sie die Studie in Auftrag gegeben. Nach Auskunft der Verbände werden die rechtlichen und technischen Vorgaben an die Energiesysteme immer komplexer und anspruchsvoller.
Elektrische Systeme auch in Zukunft einsetzbar
Die Studie beschreibt die gesetzlichen Anforderungen der EnEV, wie etwa die Vorgaben für den Primärenergiebedarf, den Transmissionswärmeverlust, oder den sommerlichen Wärmeschutz. Sie zeigt, wie die Werte, die erfüllt werden müssen, berechnet werden. Außerdem erläutert die Studie, wie die Anlagen mit elektrischen Systemen auch in Zukunft für Heizung und Trinkwassererwärmung eingesetzt werden können.
Informiert wird auch über die Anforderungen des EEWärmeG. Dieses schreibt die Nutzung von Erneuerbaren Energien in Neubauten vor. Die Studie erklärt die Berechnung der Deckungsanteile, zulässige Kombinationen, mögliche Ersatzmaßnahmen, Einhaltung der technischen Mindestanforderungen und die Nachweisführung. Der ZVEH stellt die Studie unter zveh.de zur Verfügung.
dhz