Das Corona-Virus kann nicht nur Schrecken verbreiten, sondern auch Menschen zu kreativen Ideen verleiten. Manfred Buckel, Handwerker und passionierter Hobby-Künstler aus Bad Mergentheim, ist so ein Zeitgenosse, der das Schlechte mit dem Guten, das Zerstörerische mit dem Schöpferischen verbindet.

Der 81-Jährige schuf die Figur "Coroni" aus alten Metallteilen. "Er besteht zu 50 Prozent aus alten Kaffeemaschinen und zu 50 Prozent aus anderen Metallteilen", erklärt Buckel, der in der Lehre zum Elektriker in den 1950er-Jahren seine Leidenschaft für Metall- und Edelstahlteile entdeckte. "Ich war mit so vielen Geräten konfrontiert, da war das Innenleben mitunter interessanter als die Maschine selbst", erinnert er sich. Daraus wuchs die Überzeugung, dass die Teile zum Wegwerfen viel zu schade sind. Dank seiner künstlerischen Ader fand er immer öfter einen "Sinn" in diesen Ersatzteilen und schuf aus ihnen Kunstwerke.
Alles Unikate
Die Figur des "Coroni" ist also nur die Spitze des Eisbergs. "In der rechten Hand hält sie die rettende Spritze, in der linken das verflixte Virus selbst", beschreibt Manfred Buckel sein Kunstwerk. Wer Gefallen an den Figuren findet, kann diese Unikate bei Manfred Buckel erwerben. Die Stückzahl ist begrenzt, der Preis Verhandlungssache.