Die Gesundheitsminister der Länder haben sich bei der Organspende für die sogenannte Befragungslösung ausgesprochen. Jeder Bürger solle sich so einmal im Leben entscheiden müssen, ob er im Todesfall zur Organspende bereit ist oder nicht oder auch dazu keine Festlegung treffen will, beschlossen die Länderressortchefs am Donnerstag auf ihrer Konferenz in Frankfurt am Main.
Einstimmige Entscheidung
Frankfurt/Main (dapd). Die Gesundheitsminister der Länder haben sich bei der Organspende für die sogenannte Befragungslösung ausgesprochen. Jeder Bürger solle sich so einmal im Leben entscheiden müssen, ob er im Todesfall zur Organspende bereit ist oder nicht oder auch dazu keine Festlegung treffen will, beschlossen die Länderressortchefs am Donnerstag auf ihrer Konferenz in Frankfurt am Main. Die Entscheidung fiel einstimmig.
Der Konferenzvorsitzende und hessische Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) sagte, damit solle die Chance der vielen auf ein Organ angewiesenen Menschen erhöht werden, ein solches Organ zu erhalten.
Außerdem befasste sich die Gesundheitsministerkonferenz auf ihrer zweitägigen Sitzung mit der EHEC-Darminfektion. Hierzu forderten die Ressortchefs finanzielle Hilfen für die betroffenen Krankenhäuser. Zudem soll eine mögliche Verbesserung der Kommunikationswege überprüft werden.
dapd
