Die Einfuhrpreise sind im Juli so stark gestiegen wie seit fast acht Jahren nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhöhten sie sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,3 Prozent.
Einfuhrpreise steigen deutlich
Stärker waren die Preise zuletzt im November 2000 gestiegen. Gegenüber Juni 2008 stiegen die Preise um 0,6 Prozent.
Wie bereits in den Vormonaten waren den Angaben zufolge auch im Juli die Energieträger die größten Preistreiber. Hier stiegen die Einfuhrpreise um fast die Hälfte. Vor allem Steinkohle verteuerte sich um fast 78 Prozent. Die Preise für Erdgas, Rohöl und Mineralölerzeugnisse stiegen jeweils um rund die Hälfte.
Hohe Preissteigerungen gab es auch bei Eisenerzen, die sich um gut 44 Prozent verteuerten, hieß es weiter. Auch einige Lebensmittel, darunter Getreide und Zitrusfrüchte, legten im zweistelligen Prozentbereich zu. Die Einfuhrpreise für Blei, Zink und Zinn in Rohform sanken hingegen um rund ein Drittel.
ddp