Röttgen würdigt Energiewende als Meilenstein Ein Pionierprojekt

Umweltminister Norbert Röttgen sieht den jetzt geplanten Atomausstieg bis 2022 als gesellschaftliches Pionierprojekt. "Ich bin davon überzeugt, dass die Beschlussfassung vom heutigen Tag einen Meilenstein in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung unseres Landes darstellt", sagte der CDU-Politiker am Montag nach dem Kabinettsbeschluss der Gesetze zur Energiewende.

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Ein Pionierprojekt

Berlin (dapd). Umweltminister Norbert Röttgen sieht den jetzt geplanten Atomausstieg bis 2022 als gesellschaftliches Pionierprojekt. "Ich bin davon überzeugt, dass die Beschlussfassung vom heutigen Tag einen Meilenstein in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung unseres Landes darstellt", sagte der CDU-Politiker am Montag nach dem Kabinettsbeschluss der Gesetze zur Energiewende.

Ein einstiges Kampfthema werde nun in einen gesellschaftlichen Konsens überführt. Was vor kurzem noch unvorstellbar gewesen wäre, sei innerhalb von drei Monaten umgesetzt worden, sagte Röttgen. Die Bundesregierung will gleichzeitig mit der schrittweisen Abschaltung aller Kernkraftwerke bis 2022 die Nutzung von Ökostrom drastisch ausbauen. Mit dem Enddatum für den Atomausstieg gebe es nun dafür Investitionssicherheit, meinte der Umweltminister.

Bis 2020 sollen erneuerbare Energien mindestens 35 Prozent des deutschen Stromverbrauchs decken. Das sei ein ehrgeiziges Ziel, sagte der CDU-Politiker. Möglich seien aber auch 38 Prozent. Diese Zahl sei bereits an die Europäische Union gemeldet worden. Gleichzeitig sollen zehn Prozent des heutigen Strombedarfs eingespart werden.

dapd