Marketing aktuell Ein persönlicher Gruß zu Weihnachten

Auch Geschäftsleute werden alle Jahre wieder zu Weihnachten überrascht. Im Sinne der Kunden und Geschäftspartnerpflege ist die Weihnachtspost ein unbedingtes Muss zum Jahresausklang. Hier die zehn wichtigsten Tipps für gelungene Festtagsgrüße.

Ein persönlicher Gruß zu Weihnachten

1. Früh genug versenden: Dieses Jahr fällt der Heilige Abend auf einen Freitag. Auch wegen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden viele Unternehmen die letzten zwei Wochen des Jahres geschlossen sein. Versenden Sie deshalb Ihre Grüße spätestens Ende dieser Woche.

2. Karte oder Brief? Ob zu Weihnachten Karten oder Briefe verschickt werden, ist Geschmackssache. Wenn Sie Karten verwenden, nutzen Sie Klappkarten, deren Einlage Sie individuell bedrucken können. Briefe sollten Sie nicht als Werbemailing "missbrauchen". Werbung hat im Weihnachtsgruß nichts zu suchen.

3. Firmenbriefbogen – nein danke: Der Weihnachtsgruß ist kein Geschäftsbrief. Daher verbietet sich der Griff zum Firmenbriefbogen. Wenn Sie keine Weihnachtskarte verschicken, empfiehlt es sich, den Brief auf einem Schmuckblatt mit weihnachtlichen Motiven zu drucken. Wem das zu kitschig erscheint, der sollte jedenfalls edles, weißes Papier (eventuell sogar Büttenpapier) verwenden.

4. Hier gibt es keine Norm: Für den Weihnachtsgruß gilt keine DIN-Norm. Bei Briefen ist in diesem Fall auch kein Anschriftenfeld üblich und es gibt auch keine Betreffzeile. Der Name des Absenders mit der Firmenadresse (ohne Telefon, Fax oder E-Mail) sollte zentriert am Kopf oder Ende des Briefbogens stehen.

5. Passender Umschlag: Für den Weihnachtsbrief empfehlen sich keine Fensterbriefumschläge. Für viele Schmuckpapiere gibt es passende Umschläge. Wer ein edles, weißes Papier gewählt hat, sollte einen Umschlag aus dem gleichen Material nutzen.

6. Handschrift geht vor: Der Weihnachtsgruß sollte so individuell wie möglich sein. Darum ist auch der Handschrift in diesem Fall unbedingt der Vorzug zu geben. Je nach Textmenge sollten die Anrede oder zumindest die Unterschrift, wenn machbar der ganze Text, handschriftlich sein. Schreiben Sie, wenn möglich, auch die Empfängeradresse mit der Hand – zumindest bei besonders wichtigen Geschäftspartnern oder Großkunden.

7. Die Unterschrift und sonst nichts: Weihnachtsgrüße werden grundsätzlich ohne Stellungsmerkmale wie "i.V." oder "ppa." unterschrieben. Unterschreiben Sie immer mit Vor- und Nachnamen. Die Unterschrift steht über der gedruckten Unterschriftenwiederholung. Wenn Sie den Empfänger gut kennen, können Sie auch mit "Ihr" oder "Dein" unterschreiben.

8. Hände weg vom Kugelschreiber: Viele sind nicht mehr gewohnt, mit der Hand zu schreiben; entsprechend sieht dann die Handschrift aus. Mit einem Kugelschreiber wird das noch schlimmer. Nutzen Sie deshalb für handschriftliche Texte einen Füller; am besten einen mit einer Kalligrafiefeder. Bevor Sie ans Schreiben gehen, sollten Sie allerdings zwei, drei Zeilen zur Probe schreiben. Aber Sie werden erstaunt sein, wie toll Ihre Handschrift mit einer solchen Feder wirkt.

9. Kleben Sie Ihrem Gruß eine Marke auf: Die Weihnachtsgrüße sind etwas Besonderes. Deshalb sollten sie nicht wie die normale Hauspost durch den Freistempler laufen. Wenn möglich, sollten alle Grüße mit schönen Briefmarken frankiert werden.

10. Auf die Rechtschreibung achten: Achten Sie darauf, dass sich gerade in Ihren Weihnachtsgrüßen keine Schreibfehler einschleichen. Tipp- und Rechtschreibfehler sind in jeder Kundenkorrespondenz ein Zeichen von Unaufmerksamkeit. In der Weihnachtspost sind sie doppelt peinlich.