"Das ist wirklich noch offen" E.ON prüft weiter Klage gegen Brennelementesteuer

Der Energiekonzern E.ON prüft weiter eine Klage gegen die Brennelementesteuer. Ein Sprecher des größten deutschen Energieversorgers sagte am Donnerstag der Nachrichtenagentur dapd, eine Entscheidung, ob der Konzern tatsächlich eine Klage gegen die mit Milliardenbelastungen verbundene neue Steuer einreichen werde, sei aber noch nicht gefallen. "Das ist wirklich noch offen."

E.ON prüft weiter Klage gegen Brennelementesteuer

Düsseldorf (dapd). Der Energiekonzern E.ON prüft weiter eine Klage gegen die Brennelementesteuer. Ein Sprecher des größten deutschen Energieversorgers sagte am Donnerstag der Nachrichtenagentur dapd, eine Entscheidung, ob der Konzern tatsächlich eine Klage gegen die mit Milliardenbelastungen verbundene neue Steuer einreichen werde, sei aber noch nicht gefallen. "Das ist wirklich noch offen." Das Unternehmen bestätigte damit einen Bericht der "Rheinischen Post".

Bei dem von der Bundesregierung verhängten Atommoratorium hatte E.ON im Gegensatz zum Konkurrenten RWE auf eine Klage gegen die Abschaltung der sieben ältesten deutschen Reaktoren verzichtet.

Der Düsseldorfer Energieriese steht bei seiner Entscheidung bislang noch nicht unter Zeitdruck. Erst wenn das seit Ende März wegen Wartungsarbeiten vom Netz genommene Atomkraftwerk im bayerischen Grafenrheinfeld - voraussichtlich im Juni - mit neuen Brennelementen wieder angefahren wird, würde die neue Steuer fällig. Nach Unternehmensangaben soll E.ON in diesem Jahr knapp eine Milliarde Euro an Brennelementesteuer zahlen.

dapd