Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund) hat Kritik an der Informationspolitik zur Sozialwahl 2011 zurückgewiesen. Es würden gemeinsam mit den großen Ersatzkassen zahlreiche Anstrengungen unternommen, um die Wahlberechtigten über die Abstimmung zu informieren, teilte der Träger der gesetzlichen deutschen Rentenversicherung am Mittwoch in Berlin mit.
DRV Bund sieht keinen Mangel an Informationen zur Sozialwahl 2011
Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund) hat Kritik an der Informationspolitik zur Sozialwahl 2011 zurückgewiesen. Es würden gemeinsam mit den großen Ersatzkassen zahlreiche Anstrengungen unternommen, um die Wahlberechtigten über die Abstimmung zu informieren, teilte der Träger der gesetzlichen deutschen Rentenversicherung am Mittwoch in Berlin mit.
So seien mit dem Versand der Wahlunterlagen auch Informationen über den Ablauf und den Zweck der Wahl verschickt worden. Zudem werde über Fernsehen, Radio, Plakate und Zeitungsanzeigen auf die Abstimmung hingewiesen. Auch im Internet gebe es ein ausführliches Angebot. Zudem sei eine Hotline geschaltet worden, um individuelle Fragen zu beantworten.
Der Bundesbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen, Gerald Weiß, sagte der Nachrichtenagentur dapd, wenn alle solch enorme Anstrengungen für die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen würden wie die DRV Bund und die Ersatzkassen, gäbe es keine Probleme. Er kritisierte aber, dass die Versicherer durch die gewählten Gremien selbst insgesamt breiter und besser informiert werden müssten.
Bundesweit sind bei der Sozialwahl 2011 rund 48 Millionen Wahlberechtigte per Briefwahl berechtigt, über die Besetzung der Selbstverwaltungsorgane der Sozialversicherung abzustimmen. Dabei werden nach Angaben der Sozialversicherungsträger die Vertreterversammlung der DRV Bund und die Verwaltungsräte der Ersatzkassen Barmer GEK, DAK, TK, KKH-Allianz und hkk gewählt. Dabei stehen Organisationen und Interessengruppen zur Wahl, die in Listen ihre Kandidaten aufstellen. Die gewählten Vertreter bilden die Parlamente der Ersatzkassen und der DRV Bund, die den Haushalt der jeweiligen Versicherungsträger unabhängig vom Staat beschließen.
dapd
