Seine Deutschland-Premiere hat das neue Boeing-Langstreckenflugzeug 787 "Dreamliner" in Berlin gefeiert. Am Samstagmorgen setzte es auf dem Flughafen Berlin-Tegel auf. Zur feierlichen Besichtigung gaben sich unter anderen Airberlin-Vorstandschef Joachim Hunold und Vertreter der Berliner Flughafen-Betreibergesellschaft die Ehre. Filmstar Til Schweiger schaute samt Nachwuchs auch mal kurz vorbei.
"Dreamliner" feiert Premiere in Deutschland
Berlin (dapd). Seine Deutschland-Premiere hat das neue Boeing-Langstreckenflugzeug 787 "Dreamliner" in Berlin gefeiert. Am Samstagmorgen setzte es auf dem Flughafen Berlin-Tegel auf. Zur feierlichen Besichtigung gaben sich unter anderen Airberlin-Vorstandschef Joachim Hunold und Vertreter der Berliner Flughafen-Betreibergesellschaft die Ehre. Filmstar Til Schweiger schaute samt Nachwuchs auch mal kurz vorbei.
Airberlin ist der erste deutsche Kunde für das neue Flugzeug und soll sein erstes von 18 Exemplaren 2014 mit dreijähriger Verspätung erhalten. Hunold lobte den Jet, der je nach Auslegung zwischen 210 und 250 Fluggästen Platz bietet, als wie geschaffen für Langstreckenverbindungen von Berlin aus. Allerdings ist noch nicht festgelegt, welche Routen er bedienen soll.
Hoher Anteil an Kohlefaserwerkstoffen
Das zweistrahlige Flugzeug zeichnet sich durch einen hohen Anteil an innovativer Technik aus. Unter anderem wurde der Anteil der Kohlefaserteile gegenüber dem Metallanteil erheblich erhöht, was eine Treibstoffersparnis gegenüber den derzeitigen Flugzeugen dieser Größe um 17 Prozent bringen soll.
Das Flugzeug mit der Fabriknummer ZA001 ist das erste dieses Typs, das überhaupt gebaut wurde. Die Kabine ist noch vollgestopft mit Messgeräten und Vorrichtungen, um die Eigenschaften bei unterschiedlichen Flugbedingungen zu untersuchen. Es soll am Sonntag (gegen 9.00 Uhr) auch am Flughafen Berlin-Schönefeld mindestens einen Scheinanflug absolvieren, möglicherweise aber auch landen.
Insgesamt gingen bei Boeing bisher mehr als 800 Bestellungen für das Flugzeug ein. Das erste soll noch im Sommer an die japanische Fluggesellschaft Air Nippon Airways ausgeliefert werden. Das Konkurrenzmodell von Airbus, der A350, kommt etwa ein Jahr später auf den Markt. Für ihn liegen bisher etwa 600 Bestellungen vor.
dapd
