Die Parfümerie-, Schmuck- und Buchhandelskette Douglas bleibt auf Wachstumskurs. In den ersten sieben Monaten des Geschäftsjahres 2010/2011 steigerte das Hagener Unternehmen seine Umsätze um 2,8 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro, wie es am Mittwoch mitteilte. Besonders gut liefen die Geschäfte mit einem Umsatzplus von 4,6 Prozent in Deutschland.
Douglas bleibt auf Wachstumskurs
Hagen (dapd). Die Parfümerie-, Schmuck- und Buchhandelskette Douglas bleibt auf Wachstumskurs. In den ersten sieben Monaten des Geschäftsjahres 2010/2011 steigerte das Hagener Unternehmen seine Umsätze um 2,8 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro, wie es am Mittwoch mitteilte. Besonders gut liefen die Geschäfte mit einem Umsatzplus von 4,6 Prozent in Deutschland. Im Ausland musste die Handelskette dagegen leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.
In den ersten sechs Monaten (Oktober bis März) machte sich in der Douglas-Bilanz allerdings das Fehlen des Ostergeschäftes bemerkbar, das in diesem Jahr erst im April richtig in Fahrt kam. So lag der Konzerngewinn trotz gestiegener Umsätze mit knapp 79 Millionen Euro um 14 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Bis Ende April - also unter Einbeziehung des Ostergeschäftes - liege das Ergebnis aber im Rahmen der Erwartungen, sagte Firmenchef Henning Kreke und bekräftigte die bisherige Prognose für das Gesamtjahr. Danach rechnet das Unternehmen weiterhin für das Geschäftsjahr 2010/2011 mit einem Umsatzwachstum zwischen 2 und 4 Prozent und einem Ergebnis vor Steuern von rund 140 Millionen Euro.
"Wir haben uns vor allem in Deutschland sehr gut geschlagen. Insbesondere die Douglas-Parfümerien und Christ-Juweliergeschäfte, aber auch die AppelrathCüpper-Modehäuser erzielten gute Zuwächse", sagte Kreke. Zudem seien die Online-Umsätze im ersten Halbjahr um 34 Prozent gestiegen. Insgesamt seien damit bereits rund sechs Prozent der Umsätze im Internet erzielt worden. In den nächsten drei Jahren soll dieser Anteil auf rund zehn Prozent gesteigert werden.
Sorgen macht der Handelskette allerdings zurzeit die Entwicklung der Buchhandelssparte Thalia. Sie verfehlte das Vorjahresergebnis deutlich. Hauptgrund dafür war laut Kreke die branchenweit anhaltend unbefriedigende Umsatzentwicklung vor allem im Inland. Darüber hinaus belastete die weiter steigende Verschiebung der Umsätze ins Internet das Ergebnis. Bei der Confisserie-Tochter Hussel schlug sich das fehlende Ostergeschäft in einem Ergebnisrückgang nieder.
dapd
