Driftmann sorgt sich unter anderem auch wegen der demografischen Entwicklung DIHK-Präsident dringt auf erleichterte Zuwanderung von Fachkräften

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) dringt auf eine Lockerung der Zuwanderungsregelungen für Fachkräfte aus dem Ausland. DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann sagte der Nachrichtenagentur dapd, die seit Mai geltende Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus osteuropäischen EU-Staaten habe bislang keine "messbaren Konsequenzen" für die Bundesrepublik.

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DIHK-Präsident dringt auf erleichterte Zuwanderung von Fachkräften

Berlin (dapd). Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) dringt auf eine Lockerung der Zuwanderungsregelungen für Fachkräfte aus dem Ausland. DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann sagte der Nachrichtenagentur dapd, die seit Mai geltende Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus osteuropäischen EU-Staaten habe bislang keine "messbaren Konsequenzen" für die Bundesrepublik. Die ersten Erfahrungen bestätigten vielmehr, dass nicht mit einer großen Zuwanderungswelle zu rechnen sei.

Driftmann mahnte, eine erleichterte Zuwanderung für Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten gehöre daher "weiterhin auf die Agenda". Die Fachkräftesicherung werde für die Unternehmen "mehr und mehr zum Megathema". Der DIHK-Präsident fügte hinzu: "Jedes dritte Unternehmen sieht im Fachkräftemangel eines der größten Risiken für die eigene wirtschaftliche Entwicklung - doppelt so viele wie zu Beginn des letzten Jahres."

Besonders betroffen seien die Zeitarbeit, die Gesundheitswirtschaft, IT-Dienstleistungen und der Werkzeugmaschinenbau. Driftmann betonte: "Mit Blick auf die demografische Entwicklung und zunehmende Fachkräfteknappheiten brauchen wir künftig mehr Zuwanderung kluger Köpfe - neben der besseren Einbeziehung des heimischen Potenzials."

dapd