Steuertipp Diese Corona-Steuererleichterungen sind 2022 geplant

Das Bundesfinanzministerium hat den Referentenentwurf des "Vierten Corona-Steuerhilfegesetzes" veröffentlicht. Darin enthalten sind wirtschaftliche, aber auch soziale Maßnahmen, die sehr schnell greifen und helfen sollen. Von diesen Steuermaßnahmen profitieren Unternehmer 2022.

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Da die Corona-Pandemie wohl noch länger Alltag sein wird, hat der Gesetzgeber den Entwurf des "Vierten Corona-Steuerhilfegesetzes" veröffentlicht. Bekommt der Entwurf im Bundesrat grünes Licht, winken zahlreiche Steuererleichterungen. Hier ein Überblick über die interessantesten Steueränderungen, die im Jahr 2022 zur Anwendung kommen:

Verlängerung der degressiven Abschreibung

Die degressive Abschreibung für bewegliche Gegenstände des betrieblichen Anlagevermögens, die bislang nur bei Erwerben in den Jahren 2020 und 2021 zur Anwendung kommen sollte, kann auch bei Kauf von Anlagevermögen im Jahr 2022 berücksichtigt werden. Die degressive Abschreibung beträgt das 2,5-fache der linearen Abschreibung, maximal 25 Prozent des Kaufpreises bzw. des Restbuchwerts.

Homeoffice-Pauschale

Arbeitet ein Unternehmer zu Hause und hat kein häusliches Arbeitszimmer, durfte er in den Steuerjahren 2020 und 2021 die neue Homeoffice-Pauschale von fünf Euro pro Tag im Homeoffice, maximal 600 Euro pro Jahr als Betriebsausgaben abziehen. Diese Homeoffice-Pauschale, die auch Arbeitnehmer als steuersparende Werbungskosten abziehen dürfen, soll es nun auch im Jahr 2022 geben.

Steuertipp: Der Gesetzesentwurf zum "Vierten Corona-Steuerhilfegesetz" sieht unter anderem die Verlängerung der Steuerfreiheit für Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld bis Ende März 2022 und Erleichterungen bei den Investitionen im Rahmen des Investitionsabzugsbetrags nach § 7g Abs. 1 EStG vor. dhz