Unternehmensführung -

Gründe für Verspätungen Die witzigsten Ausreden fürs Zu-Spät-Kommen

Der Deutsche ist pünktlich. So heißt es wenigstens. Wer dennoch zu spät kommt, braucht einen guten Grund. Welche Ausreden besonders gern benutzt werden und welche kreativen Entschuldigungen Sie besser vermeiden sollten.

Junge tun es häufiger als Ältere: Zuspätkommen. Zwei von fünf der 18- bis 34-Jährigen kommen mindestens einmal im Monat zu spät. Bei denen über 45 ist es nur jeder Siebte. Insgesamt zwölf Prozent der Angestellten geben sogar zu, sich wöchentlich mindestens einmal zu verspäten. Das hat eine Umfrage des US-Karriereportals Carreer Builder ergeben.

Laut der Umfrage sind einige Klassiker besonders beliebt. Mehr als die Hälfte der Zuspätkommenden ist vom Verkehr aufgehalten worden. Fast ein Drittel verschläft schlichtweg. 28 Prozent machen das schlechte Wetter für ihre Verspätung verantwortlich. Und ein weiteres, knappes Viertel sind anscheinend richtige Murmeltiere: Sie waren einfach zu müde, um aufzustehen.

Hin und wieder finden sich aber auch echte Perlen der Kreativität:

  • Gewissermaßen Verkehrsprobleme hat man, wenn man nur Nebenstraßen befahren darf. Ein Astrologe sagte einen Autounfall auf einer Hauptstraße voraus. Der Mitarbeiter nahm sich die Warnung zu Herzen und kam eine Stunde zu spät.
  • Ein Mitarbeiter fuhr zur Arbeit – aber zur falschen. Er vergaß, dass er nicht mehr bei seiner alten Arbeit angestellt war, die er vor fünf Jahren verlassen hatte.
  • Bis zum Parkplatz hat es ein anderer Mitarbeiter immerhin geschafft. Dort schlief er aber angeblich wieder ein und verspätete sich deswegen.
  • Ein Mann hatte handfeste Frauenprobleme: Er gab an, unter morgendlicher Übelkeit zu leiden.
  • Eine Frau hatte hingegen Probleme ihre Augen angemessen zu betonen. Ihre künstlichen Wimpern waren zusammengeklebt.
  • Manche Ausreden haben es von der Schule in die Arbeitswelt geschafft. "Mein Hund hat meinen Terminplaner gefressen" war die angepasste Version eines Mitarbeiters.
  • Einem Mitarbeiter war schlicht der Kaffee zu heiß. Er wartete geduldig bis er kalt genug war, um ihn zu trinken.
  • Kälte ist wohl nicht für jeden etwas. Ein Mitarbeiter verspätete sich, weil es ihm zu kühl zum arbeiten war.

Diese Ausreden sollten Sie sich aber nicht zum Vorbild nehmen. Immerhin 43 Prozent der Arbeitgeber haben laut Umfrage schon einmal einen Mitarbeiter wegen Zuspätkommens gefeuert. jk

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