Das Sanitärhandwerk erwartet keinen Konjunktureinbruch Die Summe der kleinen Geschäfte

Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk (SHK) erwartet derzeit keine negativen Auswirkungen der Finanzkrise auf die Geschäftsentwicklung der Branche. Die Branche könne einen wirtschaftlichen Abschwung in den nächsten Monaten verkraften.

Die Summe der kleinen Geschäfte

Für diesen Optimismus spricht nach Ansicht von Michael von Bock und Polach, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), die mittelständisch geprägte Struktur des SHK-Handwerks mit stabilen Kundenbeziehungen. Für eine positive Konjunkturentwicklung sprechen ebenfalls die Ergebnisse einer Mitgliederbefragung zur aktuellen Geschäftslage. Demnach würden die Geschäftsfelder Heizung und Kundendienst den Betrieben in den nächsten sechs Monaten auch bei negativ verlaufender Gesamtkonjunktur ein sicheres Auskommen garantieren. "Es ist die Summe der kleinen Geschäfte, die unsere Betriebe jetzt gegen die Folgen eines möglichen Konjunktureinbruchs wappnet", sagt von Bock und Polach. Dienstleistungen wie Energieberatung, Heizungs-Check oder Anlagenoptimierung machten sich auch in Zeiten einer Rezession bezahlt.

Energie- und Gebäudetechnik steht ebenfalls im Mittelpunkt der 25. ISH in Frankfurt am Main. Vom 10. bis 14. März 2009 sollen neue Produkte und Dienstleistungen präsentiert werden, die dem Handwerk beim Thema Energieeinsparung neue Märkte erschließen könnten.

fm