DGB-Chef Michael Sommer fordert eine engere Kooperation zwischen Kommunen und Vereinen bei der Umsetzung des Bildungspakets für Kinder aus ärmeren Familien. "Wir brauchen eine enge Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und den Einrichtungen wie Vereinen und Schulen, damit das Geld aus dem Bildungspaket effektiv eingesetzt werden kann", sagte Sommer dem "Hamburger Abendblatt".
DGB-Chef fordert weniger Bürokratie bei Bildungspaket
Hamburg (dapd). DGB-Chef Michael Sommer fordert eine engere Kooperation zwischen Kommunen und Vereinen bei der Umsetzung des Bildungspakets für Kinder aus ärmeren Familien. "Wir brauchen eine enge Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und den Einrichtungen wie Vereinen und Schulen, damit das Geld aus dem Bildungspaket effektiv eingesetzt werden kann", sagte Sommer dem "Hamburger Abendblatt" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht.
Das Paket für rund 2,5 Millionen Kinder aus armen Familien verspricht Zuschüsse für Schulmaterial, warme Mittagessen in Schule und Kita, Nachhilfe und Freizeitaktivitäten. Allerdings sollen laut einer Umfrage von "Spiegel Online" erst zwei Prozent der Berechtigten in Großstädten Anträge gestellt haben.
Sommer sagte, es müsse jetzt vor allem darum gehen, hilfsbedürftige Kinder schnell zu unterstützen. "Dafür müssen wir das Verfahren der Bildungszuschüsse entbürokratisieren", sagte er. Gleichzeitig lobte er die Reaktion von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf die Startprobleme des Bildungspakets für Kinder aus ärmeren Familien. "Es ist richtig, dass Arbeitsministerin von der Leyen auf die bisher unzureichende Umsetzung des Bildungspakets reagiert. Ich halte den runden Tisch für richtig", sagte Sommer.
dapd
