Schlossbrauerei Maxlrain Das bestes Bier kommt Brauerei in Maxlrain

Zwischen München und Rosenheim steht die Brauerei des Jahres 2012. Die Schlossbrauerei Maxlrain bekam den Bundesehrenpreis in Gold. Beim Wettbewerb setzte sich die Brauerei gegen 190 Konkurrenten durch.

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (mitte) überreicht gemeinsam mit DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer (links) den Bundesehrenpreis in Gold an die Schlossbrauerei Maxlrain: Erich Prinz von Lobkowicz (3. von links), nahm mit Brauereidirektor Roland Bräger (von rechts nach links), Prinzessin Ludmilla von Lobkowicz, Prinzessin Anna von Lobkowicz und Brauereimeister Josef Kronast die Auszeichnung entgegen. - © DLG

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner überreicht gemeinsam mit DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer den Bundesehrenpreis in Gold an die Schlossbrauerei Maxlrain. Den Grund für seinen Erfolg sieht Braumeister Josef Kronast in der Unternehmensstrategie: "Wir haben in den letzten 15 Jahren viel in die Technologie und in den Rohstoffeinkauf investiert." Die mittelständische Brauerei mit 25 Mitarbeitern nutzt alte Gerstensorten für seine Biere. Da diese weniger Ertrag bringen als neuere Sorten, sucht die Brauerei selbst nach Bauern, die das Gerste für sie ausbaut. "Der persönliche Kontakt zu den Bauern ist uns wichtig, um die Qualität zu bekommen, die wir brauchen", sagt Kronast. Die älteren Gerstensorten hält der Brauermeister für einen der Schlüssel zur geschmacklichen Qualität. Sechs Wochen dauert die handwerkliche Herstellung des Bieres in der Schlossbrauerei Maxlrain. Industrielles Bier wird dagegen schon nach ein bis zwei Wochen abgefüllt. Das Wasser kommt aus einer eigenen Wasserquelle im Mangfalltal.

Prädikat Gold für alle Biersorten

Die Schlossbrauerei Maxlrain produziert sowohl unter-, wie obergärige Biere. Zehn Biersorten des Brauers testete die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und vergab an alle das Prädikat Gold. Kriterien für die Bewertung sind der Geschmack, die Qualität der Bittere und Frische. Wie gut ein Bier schmeckt, wird nicht nur nach dem ersten Eindruck bestimmt, sondern auch die Vollmundigkeit. Diese hängt vom Stammwürzegehalt ab. Außerdem testet die DLG die Geschmacksstabilität während der Lagerung. Der Frischeeindruck des Bieres wird von den Testern über den pH-Wert und den CO2-Gehalt bestimmt. Wer wissen möchte, ob sein Lieblingsbier auch schon einmal getestet wurde, kann in der Datenbank alle Prämierungen finden. Bundesehrenpreise in den Unterkategorien Silber und Bronze haben in diesem Jahr noch 20 andere Brauereien gewonnen. cg