Bundesrepublik will Impuls bei humanitären Themen geben Deutschland übernimmt am 1. Juli Vorsitz im UN-Sicherheitsrat

Deutschland übernimmt am 1. Juli für einen Monat den Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Im Mittelpunkt der Arbeit dürfte die für 9. Juli geplante Unabhängigkeit des Südsudan stehen. Am 13. Juli will sich das UN-Gremium mit dem Antrag der neuen Republik Südsudan befassen, Mitglied der Vereinten Nationen zu werden. Die Sitzung in New York wird Außenminister Guido Westerwelle leiten.

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Deutschland übernimmt am 1. Juli Vorsitz im UN-Sicherheitsrat

Berlin (dapd). Deutschland übernimmt am 1. Juli für einen Monat den Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Im Mittelpunkt der Arbeit dürfte die für 9. Juli geplante Unabhängigkeit des Südsudan stehen. Am 13. Juli will sich das UN-Gremium mit dem Antrag der neuen Republik Südsudan befassen, Mitglied der Vereinten Nationen zu werden. Die Sitzung in New York wird Außenminister Guido Westerwelle leiten.

Während des einmonatigen Vorsitzes will Deutschland einen Impuls bei humanitären Themen geben. Dabei geht es um einen besseren Schutz von Zivilisten, insbesondere von Kindern, in bewaffneten Konflikten. Mitte Juli soll dazu eine Resolution verabschiedet werden.

Deutschland wurde Anfang 2011 für zwei Jahre Mitglied im höchsten Gremium der Vereinten Nationen. Dem Weltsicherheitsrat gehörte die Bundesrepublik bereits 1977/78, 1987/88, 1995/96 und 2003/04 an. Der Sicherheitsrat befasst sich mit den Krisen und Konflikten weltweit sowie dem Einsatz und der Steuerung der gegenwärtig 15 UN-Friedensmissionen.

dapd