Zum wiederholten Mal bricht Deutschland das Maastricht-Kriterium. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts betrug das Staatsdefizit im ersten Halbjahr 2010 3,5 Prozent.
Deutschland bricht Maastricht-Kriterium
Die Höchstgrenze für Staatsdefizite wurde im Maastrichtvertrag von 1993 auf 3,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) festgelegt. Die momentane deutsche Quote liegt deutlich darüber und entspricht einem Finanzierungsdefizit von 42,8 Milliarden Euro. Damit war das Defizit mehr als doppelt so hoch wie im ersten Halbjahr 2009 (18,7 Milliarden Euro).
ddp