Trotz der Unruhen in Griechenland befürchtet der Deutsche ReiseVerband keine gravierenden Konsequenzen für Urlauber. "Die Unruhen beschränken sich bisher auf Athen, Saloniki und andere größere Städte. Die Lage in den klassischen Feriengebieten, den griechischen Inseln und dem Peloponnes, ist ruhig", sagte Hauptgeschäftsführer Hans-Gustav Koch den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Freitagsausgabe).
Deutscher ReiseVerband sieht Griechenland-Reisen nicht in der Krise
Dortmund (dapd). Trotz der Unruhen in Griechenland befürchtet der Deutsche ReiseVerband keine gravierenden Konsequenzen für Urlauber. "Die Unruhen beschränken sich bisher auf Athen, Saloniki und andere größere Städte. Die Lage in den klassischen Feriengebieten, den griechischen Inseln und dem Peloponnes, ist ruhig", sagte Hauptgeschäftsführer Hans-Gustav Koch den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Freitagsausgabe) laut Vorabbericht. "Schon bei den Umwälzungen in Ägypten und Tunesien haben wir die Erfahrung gemacht, dass Touristengebiete in der Regel nicht davon betroffen waren."
Koch sagte, auch die Griechen wüssten, dass sie den Tourismus als ihre Haupteinnahmequelle nicht gefährden dürften. Zurzeit wendeten sich auch nur wenige Griechenland-Touristen sorgenvoll an die Reisebüros. "Es gibt sicherlich die ein oder andere besorgte Nachfrage von Touristen, die eine Städtereise nach Athen gebucht haben - mehr aber auch nicht", sagte er. Für den Fall, dass Touristen dennoch wegen der Krise kurzfristig ihre Reise nach Griechenland absagen wollen, komme es dabei auf die Zielregion an. "Wenn es um Reisen nach Athen geht und das gebuchte Hotel direkt im Zentrum liegt, wo ständig Demonstrationen stattfinden, kann ich mir vorstellen, dass sich ein Veranstalter kulant zeigt", sagte Koch.
dapd
