TÜV-Report 2008 Deutsche Autos auf dem ersten Platz

Die Prüfingenieure des TÜV haben im vergangenen Jahr weniger Autofahrern beim ersten Anlauf die Hauptuntersuchungsplakette verwehrt als in den Jahren zuvor. Die Quote der mit erheblichen Mängeln beanstandeten Fahrzeuge ist auf 15,7 Prozent gesunken.

Deutsche Autos auf dem ersten Platz

Im Vorjahr sind nach Angaben von TÜV-Geschäftsführer Klaus Brüggemann noch 18,2 Prozent der Autos vor Ausstellung des Prüfsiegels in die Werkstatt geschickt worden. Vor allem deutsche und japanische Fahrzeuge haben laut TÜV bei den Hauptuntersuchungen gut abgeschnitten.

In der Kategorie der zwei bis drei Jahre alten Autos habe der Mazda 3 die geringste Fehlerquote aufgewiesen. Bei den vier bis fünf Jahre alten Pkws ist laut Report der Porsche 911 als „Mängelzwerg“ auf Platz eins. Schlusslicht in beiden Kategorien wurde der Kia Carnival, der jeweils die höchste Fehlerquote aufgewiesen habe.

Ähnlich wie in den Vorjahren war nach Angaben Brüggemans mangelhafte Beleuchtung häufigster Grund für Beanstandungen. Es folgten Mängel am Fahrwerk, kaputte Bremsen, Schäden am Auspuff und Ölverlust. Insgesamt sei die Mängelquote aber in allen Fahrzeugaltersgruppen auf das niedrigste Niveau seit sieben Jahren gesunken, sagte Brüggemann. Autos deutscher Hersteller befänden sich insgesamt am häufigsten unter den besten fünf Platzierungen.

Aufgrund der verbesserten Qualität steigt laut TÜV die durchschnittliche Nutzungsdauer der Autos. So habe das Alter der Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen 2007 im Schnitt bei etwa achteinhalb Jahren gelegen. Für den Report wurden nach TÜV-Angaben rund sieben Millionen Hauptuntersuchungen des vergangenen Jahres von insgesamt 194 Modellen ausgewertet.

ddp