Der saarländische Stahlhersteller Dillinger Hütte hat sein Ergebnis 2010 im Vergleich zum Vorjahr trotz Umsatzrückgängen verbessert. Das operative Ergebnis (Ebit) legte von 131 Millionen Euro im Jahr 2009 auf 368 Millionen Euro im vergangenen Jahr zu, wie das Unternehmen am Dienstag in Dillingen mitteilte.
Der saarländische Stahlhersteller hat 2010 aber sein Ergebnis verbessert
Dillinger (dapd). Der saarländische Stahlhersteller Dillinger Hütte hat sein Ergebnis 2010 im Vergleich zum Vorjahr trotz Umsatzrückgängen verbessert. Das operative Ergebnis (Ebit) legte von 131 Millionen Euro im Jahr 2009 auf 368 Millionen Euro im vergangenen Jahr zu, wie das Unternehmen am Dienstag in Dillingen mitteilte.
Das Unternehmen führte den Anstieg auf eine Umstellung des Bilanzrechts durch das 2009 eingeführte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz zurück. Bei den Zahlen handelt es sich um konsolidierte Angaben, das heißt, Geschäfte innerhalb der Unternehmensgruppe wurden herausgerechnet.
Die konsolidierten Umsätze sanken im gleichen Zeitraum vor allem wegen steigender Rohstoffpreise und einem schwachen ersten Quartal von 2,3 Milliarden auf rund 2,1 Milliarden Euro. Gleichzeitig zog die Produktion von Grobblechen in den Walzwerken in Dillingen und in Dunkerque um 17 Prozent an.
"Die Mengen konnten zwar spürbar erhöht werden, allerdings dauerte es lange, bis sich die Erlöse auf ein auskömmliches Niveau verbessert haben", sagte der erst im Februar zum Vorstandschef berufene Karlheinz Blessing. Der Aufwärtstrend nach dem Krisenjahr 2009 habe sich bei den Grobblechen erst später bemerkbar gemacht als bei anderen Produkten.
In der Gruppe Dillinger Hütte sank die Mitarbeiterzahl 2010 im Vergleich zum Vorjahr leicht um 106 auf 8.072 Beschäftigte.
Für 2011 rechnet die Gruppe mit einem "deutlichen Anstieg" der Umsätze und einem positiven Ergebnis. Grund seien im Jahr 2010 getätigte Investitionen sowie bessere Marktbedingungen im laufenden Jahr.
dapd
