Gesundheit Der Müdigkeit ein Ende bereiten

Wer morgens total müde in seinem Bett aufwacht, muss nicht zwangsläufig zu wenig geschlafen haben. Auch körperliche oder seelische Ursachen können der Grund für andauernde Müdigkeit sein. Wie man insgesamt wieder fitter wird, verrät das Internetportal staendig-muede.de.

Ernährungsfehler, fehlende Bewegung oder psychische Erkrankungen können der Grund für Müdigkeit sein. - © Foto: Robert Kneschke - Fotolia

Wer ständig müde und antriebslos ist, kann seinen Alltag nur mit Mühe bewältigen. Zu den häufigsten Gründen für chronische Müdigkeit zählen laut dem Internetportal Schlafmangel und eine gestörte Nachtruhe. Ein Erwachsener braucht sieben bis acht Stunden Schlaf, damit sich der Körper erholen und Kraft tanken kann. Wer trotz ausreichender Nachtruhe unter Antriebslosigkeit und Müdigkeit leidet, wird möglichweise in seiner Nachtruhe gestört. Die Ursachen dafür können vielfältig sein. So können persönliche Probleme, seelische oder körperliche Beschwerden aber auch zu üppige Mahlzeiten vor dem Zubettgehen die nächtliche Ruhe stören.

Eisenmangel führt zu Müdigkeit

Bei anhaltender Müdigkeit ist für Betroffene ein Besuch beim Arzt ratsam, denn Müdigkeit ist ein Symptom für Eisenmangel. Grundsätzlich ist der Bedarf an Eisen bei jedem Menschen unterschiedlich. Er hängt unter anderem vom Alter und Geschlecht ab. Laut dem Portal staendig-muede.de benötigen Männer etwa zehn Milligramm des Mineralstoffs. Bei Frauen ist der Bedarf mit 15 Milligramm etwas höher, denn sie verlieren durch die Menstruationsblutung regelmäßig an Eisen.

Aufgenommen wird der Mineralstoff über die Nahrung. Als Eisenlieferanten gelten vor allem bestimmte Gemüsesorten, Fisch und Fleisch. Deshalb haben es Vegetarier schwerer, ihren Bedarf zu decken. Allerdings ist Eisen beispielsweise auch in Petersilie, Nüssen und Vollkornprodukten enthalten.

Bei Depressionen viel frische Luft statt viel Schlaf

Neben Mangelerscheinungen kann Müdigkeit auch in psychischen Ursachen begründet sein. Wer unter Depressionen oder anderen psychischen Krankheiten leidet, hat oftmals das Gefühl, ständig müde zu sein. Viele wollen am liebsten den ganzen Tag im Bett verbringen. Doch das ist wenig ratsam, denn viel Schlaf hilft in diesem Fall wenig. Deutlich effektiver sind frische Luft, Sonne und Bewegung.

Frische Luft und Licht hilft aber nicht nur Menschen mit depressiven Verstimmungen. Vor allem in der kalten Jahreszeit haben viele Menschen das Gefühl müde zu sein. Das lässt sich vielfach mit Lichtmangel erklären, denn im Winter geraten die körpereigenen Botenstoffe aus dem Gleichgewicht. Betroffen ist zum Beispiel Melatonin, das für eine entspannte Nachtruhe sorgt. Außerdem gerät der Botenstoff Serotonin im Winter öfter aus der Balance. Es kann nur unter Einfluss von Licht produziert werden und sorgt für ausreichend Antrieb und Aktivität am Tag.

Weitere Gründe für Müdigkeit können auch Krankheiten sein. Ihre Ursache kann beispielsweise in akuten und chronischen Erkrankungen wie Grippe und Erkältung, einem zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck oder in einer Fehlfunktion der Schilddrüse liegen. In diesem Fall helfen ausreichend Schlaf sowie die Veränderung der Lebensumstände nicht weiter. Betroffene sollten deshalb die Hilfe eines Arztes in Anspruch nehmen.

Weitere Tipps zum Umgang mit Müdigkeit bietet die Website staendig-muede.de .