Linksfraktionschef Gregor Gysi hat im Streit über die künftige Energiepolitik eine Volksbefragung ins Spiel gebracht. Er könne sich vorstellen, die Bürger über "verschiedene Energiekonzepte" abstimmen zu lassen, sagte Gysi am Dienstag in Berlin. In dieser Frage sei eine breite gesellschaftliche Debatte notwendig.
Der Linksfraktionschef hält eine breite gesellschaftliche Debatte für notwendig
Berlin (dapd). Linksfraktionschef Gregor Gysi hat im Streit über die künftige Energiepolitik eine Volksbefragung ins Spiel gebracht. Er könne sich vorstellen, die Bürger über "verschiedene Energiekonzepte" abstimmen zu lassen, sagte Gysi am Dienstag in Berlin. In dieser Frage sei eine breite gesellschaftliche Debatte notwendig.
Gysi kritisierte die anderen im Bundestag vertretenen Parteien für ihre Positionen in der Energiepolitik. CDU/CSU, FDP und Grüne "verstolpern die Chance auf eine Neuordnung der Gesellschaft", sagte der Linke-Politiker. "Die Energiewende muss sozial und demokratisch gestaltet werden." Gysi forderte einen "unumkehrbaren" Ausstieg aus der Atomenergie und sprach sich zugleich für staatliche Strompreiskontrollen aus.
dapd
