Auch zehn Jahre nach Einführung des Euro ist die Mehrheit der Deutschen der Meinung, dass im Zuge der Geld-Umstellung die Preise stark gestiegen sind. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass drei von fünf Befragten die Gemeinschaftswährung für "keine gute Idee" mehr halten.

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid hat im Auftrag des Magazins "Focus" tausend repräsentativ ausgewählte Personen in Deutschland zum Euro befragt. 85 Prozent sind demnach der Meinung, dass der Euro als "Teuro" die Preise langfrisitig kräftig ansteigen ließ.
Insgesamt zeigte sich eine große Unzufriedenheit mit der Gemeinschaftswährung. Drei Viertel der Befragten schätzt die D-Mark im Rückblick als solider ein, weil sie sich gegenüber anderen Währungen als stabiler erwiesen habe. 60 Prozent der befragten Deutschen halten den Euro heute für keine gute Idee.