Eine Veranstaltung der rechtspopulistischen "Bürgerbewegung Pro Deutschland" ist am Donnerstag in Kreuzberg von Gegendemonstranten verhindert worden. Die etwa 250 Teilnehmer eines Protestaufzuges hätten die 14 Teilnehmer an der Veranstaltung nicht in das Rathaus Kreuzberg gelassen, sagte ein Polizeisprecher.
Demonstranten verhindern Treffen von Pro Deutschland in Kreuzberg
Berlin (dapd-bln). Eine Veranstaltung der rechtspopulistischen "Bürgerbewegung Pro Deutschland" ist am Donnerstag in Kreuzberg von Gegendemonstranten verhindert worden. Die etwa 250 Teilnehmer eines Protestaufzuges hätten die 14 Teilnehmer an der Veranstaltung nicht in das Rathaus Kreuzberg gelassen, sagte ein Polizeisprecher. Die Protestierenden hätten den Eingang zum Rathaus und eine Treppe in dem Gebäude blockiert.
Die Polizei war mit rund 500 Kräften im Einsatz. Die Demonstranten hätten sich teilweise "sehr massiv" der Polizei entgegengestellt, sagte der Sprecher weiter. Dennoch seien die Proteste weitgehend friedlich verlaufen. Zwei Demonstranten seien wegen Landfriedensbruchs festgenommen worden.
Unter dem Motto "Bunt statt Braun" hatten mehrere Initiativen, Vereine, politische Organisationen und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg aufgerufen. "Es ist ein großartiger Erfolg von Zivilgesellschaft und Politik, dass gewaltfrei gegen die Rechtspopulisten demonstriert wurde", sagte Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne).
dapd
