Isuzu peilt mit dem D-Max Kunden im Handwerk an
Das Werkzeug im Hardtop
In Japan Marktführer, in den USA Nummer eins der Importeurswertung will Isuzu nun auch in Europa seine Position ausbauen. Für den Pick-up D-Max soll das Händlernetz in Deutschland auf 250Verkaufsstützpunkte (Haupthändler mit Partnern und Filialen) wachsen. Rund 200 gibt es bereits.
Der D-Max bietet Handwerksunternehmen mit drei Kabinengrößen, Heck- oder zuschaltbarem Allradantrieb, zwei Turbodieselmotoren, Schalt- oder Automatikgetriebe eine breite Palette von Möglichkeiten für den gewerblichen Einsatz. Außerdem gibt es maßgeschneiderte Themenmodelle - vom Wohnmobil bis zum Expeditionsfahrzeug. Speziell auf die Belange des Handwerks abgestimmt wurde ein D-Max Space Cap. Die 2+2-Kabine schultert ein ausgebautes Hardtop mit einem Ablagesystem, das über abschließbare Klappen in den Seitenwänden einen schnellen Zugang zu allerlei Werkzeug bietet. Ein ausziehbares Schiebeelement mit weiteren Fächern und Ablagen, ein Schraubstock und ein herausnehmbarer Mittelboden komplettieren die Isuzu-Handwerkerlösung.
Abgerundet wird die Modellpalette von einer vom Spezialausrüster Schoon aufgebauten Kipperversion, die für alle Kabinenvarianten zur Verfügung steht. Abhängig von der Kabine beträgt die Ladelänge 2.400, 2.060 oder 1.400 mm bei einer einheitlichen Breite von 1.400 mm und einer Bordwandhöhe von 350 mm.
Angetrieben wird der D-Max entweder von einem 2,5-l-Turbodiesel mit 136 PS oder von einem 3,0-l-Tubodiesel mit 163PS, wobei sich die Leistung durch ein Tuning-Kit auf 150 PS (2,5 l) beziehungsweise 185 PS (3,0 l) steigern lässt. In den 4WD-Versionen mit zuschaltbarem Allradantrieb, Geländereduktion und selbstsperrendem Hinterachsdifferenzial sorgen die größere Bodenfreiheit und eine maximal mögliche Seitenneigung von 49 Grad für Sicherheit und Mobilität auf schwierigem Terrain.
Insgesamt hofft Isuzu, nachdem man infolge des Konjunktureinbruchs im vergangenen Jahr die geplanten Absatzsteigerungen nicht erreicht hat, seinen Marktanteil weiter steigern zu können. Ab 2012 wollen die Japaner pro Jahr rund 1.300 Pick-ups in Deutschland verkaufen. dhz
