Friseurhandwerk zeigt Trendfrisuren 2024/2025 Das sind die Frisurentrends für den Herbst und Winter

Glamourös und gleichzeitig sehr lässig, Glitzer und Pailletten auf coolen Lederjacken, gestylt und das mit vielen Wellen und Locken – die Art Directors des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks zeigen die neuen Frisurentrends für den Herbst und Winter 2024/2025. Sie präsentieren scheinbare Gegensätze – und doch harmonische Looks.

Frisurentrends Herbst
"Honey Boy" heißt einer der Looks, die für Männer im Herbst und Winter 2024/2025 angesagt sind. Die Frisurentrends setzen auf Glamour und Coolness und möchten zeigen, dass Styling auch durchaus in Sweatshirts und Jeans, kombiniert mit Glitzer und verschiedenen Make-up-Kreationen funktioniert. - © Zentralverband Friseurhandwerk/Erwin Wenzel

Wenn das Modeteam des Zentralverbands seine neuen Kollektionen vorstellt, geht es um mehr als Frisuren. Im Vorfeld entwerfen sie ganzheitliche Konzepte, die Typen vorstellen. Es geht um Looks, die die Saison prägen sollen – Frisuren, Make-up-Kreationen und dazu die passende Mode. Ganz aktuell haben sie die Frisurentrends für den Herbst und Winter 2024/2025 vorgestellt.

Geprägt sind diese nach Angaben des Branchenverbands von Kontrasten – und starken, aussagekräftigen Looks. Im Ausdruck dominiert eine Lässigkeit, die allerdings geschmückt ist mit Glitzer und Glamour. Die Haare sind geföhnt und gestylt und drücken gleichzeitig eine Coolness aus, wenn sie in Teilen locker fallen.

Die Frisurentrends für Frauen

So gehören zu den Frisurentrends für Frauen auch Looks, die mit viel Schwung aufwarten und dabei klare Linien vorgeben. Mit Bezeichnungen wie "Dark Glam" und "Smells like Teen Spirit" soll der rockige und gleichzeitig glamouröse Style unterstrichen werden. Das Modeteam gibt für die Damen folgende Frisurentrend-Beschreibungen vor (Details sind in der Bildergalerie zu sehen):

Day Trippin‘

Diese Frisur besteht aus kompakten Linien, einer geraden Nackenkontur und langem Deckhaar mit einer schwereren Ponypartie. Softe Highlights am Oberkopf und eine Mittelbraun-Violett-Coloration verleihen ihm ein noch spannenderes Finish. Für extra Glanz sorgt eine Polishcreme.

Dark Glam

Für diese mondänere Variante werden die Haare mit der Rundbürste auf Volumen nach hinten geföhnt. Locker mit einem leichten Wachs nach hinten frisiert, wirkt der Look edel und trotzdem nicht zu aufgesetzt. Zum Schluss werden die Haare mit einem flexiblen Haarspray fixiert.

Disarm

Mit seinen klaren Linien wirkt diese Variante des Bobs markant und stylish. Für einen lässigen Look werden die Linien leicht aufgebrochen und der Nacken unterschnitten. Der leuchtende Farbton in Mittelblond-Rotgold lässt die Frisur zum Hingucker werden und setzt einen Farbakzent in der dunklen Jahreszeit.

French Bob

Für französisch anmutende Eleganz im Stil der 1920er Jahre sorgt bei dieser Stylingvariante eine angedeutete Wasserwelle. Nach dem Trocknen mit einem Diffusor werden die Haare locker ausgebürstet und mit einer Curl Creme und etwas Haarspray gestylt.

Smells like Teen Spirit

Diese Frisur ist durch eine Stufung der Haare geprägt und er wirkt dadurch eher unangestrengt. Der Pony ist dabei soft gearbeitet. Aufhellende Paintings in Längen und Spitzen sowie eine Pastelltoncoloration in Helllichtblond/Mattgold bringen extra Lebendigkeit ins Haar. Mit Rundbürste, Mattcreme und den Fingern wird die Frisur in die fertige Form gestylt und mit Haarspray fixiert.

Glam Chick

Dieser Look lebt von Volumen und Textur. Die Wellen sollen dabei nicht zu "gemacht" aussehen. Die Struktur soll lässig wirken. Die wilde Seite bringt diese texturierte Variante zum Ausdruck. Mit Lockenschaum und Diffusor werden die Wellen ins Haar gearbeitet und anschließend mit einem Volumenpuder und Texturespray gestylt.

Die Frisurentrends für Männer

Auch bei den Frisurentrends für Männer geht es in diesem Herbst und Winter um einen entspannten Glamour. Die Haare sehen durchaus gestylt aus, aber eben mit viel Lässigkeit. Die Looks mit Metallic, Nieten und Strass sowie gleichzeitig Sweatshirts, Jeans und das ein oder andere Vintage-Teil drücken Coolness aus, ohne abgehoben zu wirken. Für die Männer haben die Art Directors folgen Frisurentrend-Beschreibungen gewählt (Detailbilder wieder in der Bildergalerie):

Honey Boy

Ein markantes Statement setzt dieser Style. Die Seiten sind sehr kurzgehalten, das Deckhaar wird glatt nach vorne geföhnt, der Pony fällt schwer ins Gesicht. Ein Glossing in einem Hellblond/Goldkupfer unterstreicht den Naturton. Glänzend und leicht strukturiert wird der Style mit einem Shinewax.

Cherub Rock

Den ersten Trend gibt es hier noch als wellige oder lockige Variante: Lockenprodukt und Diffusor sorgen für einen ausdrucksstarken Look. Ein leichtes Glanzspray unterstreicht die spannende Textur. Für glatte Haare ist eine dauerhafte Umformung das Mittel der Wahl.

Come as you are

Dieser entspannte, lässige Look erinnert an die Ära des Grunge. Die Stufen verleihen dem Shag Cut Bewegung. Zusätzlich werden die Längen und Spitzen dezent aufgehellt sowie der Naturton in Dunkelblond-Beige veredelt. Das Haar wird glatt geföhnt und zusätzlich mit dem Glätteisen beruhigt. Finger und softe Stylingcreme bringen die Haare in die gewünschte Form.

Night Ride

Eine Anspielung auf Glam Rock ist bei der lockigen Variante eindeutig nicht zu übersehen. Mit reichlich Lockencreme und luftgetrocknet oder mit dem Diffusor geföhnt wird diese Frisur zum coolen Statement.

Für den Herbst und Winter – und um die Ganzheitlichkeit der Styles zu zeigen – gibt es bei den Trends diesmal auch Tipps für passende Beauty-Looks. Dazu gehören Statement Lips mit stark betonten, roten Lippen und Electric Eyes, bei denen metallischer Schimmer und verschiedene Brauntöne auf dem beweglichen Lid das Auge besonders betonen. jtw

Frisurentrends Herbst
Das Modeteam des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) entwirft zweimal im Jahr die aktuellen Trends der Saison (v.l.n.r.): Sebahat Yilmaz-Bader, Art Director Antonio Weinitschke, stellvertretender Art Director Steven Meth, Oday Habib und Lena Kühn. - © Zentralverband Friseurhandwerk/Erwin Wenzel