Die Entscheidung des Autoherstellers Daimler zur Zukunft seiner Luxusmarke Maybach soll nach einem Bericht der Fachzeitschrift "Automotive News Europe" noch im Juni fallen. Mit der Einstellung der Produktion oder einer Kooperation mit dem britischen Hersteller Aston Martin stehen zwei Optionen zur Wahl.
Daimler tendiert bei Maybach zu Zusammenarbeit mit Briten
Stuttgart (dapd). Die Entscheidung des Autoherstellers Daimler zur Zukunft seiner Luxusmarke Maybach soll nach einem Bericht der Fachzeitschrift "Automotive News Europe" noch im Juni fallen. Mit der Einstellung der Produktion oder einer Kooperation mit dem britischen Hersteller Aston Martin stehen zwei Optionen zur Wahl. Daimler-Chef Dieter Zetsche bestätigte gegenüber der Zeitschrift Gespräche mit Aston Martin und verwies auf "eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine positive Entscheidung" für eine zweite Generation des Maybach, wenn ein Partner eingebunden werde.
Zetsche zufolge sind eine Milliarde Dollar für die Entwicklung des Maybach "kein gutes Investment für ein Auto mit geringem Absatzvolumen". Den Angaben nach verkaufte Maybach im vergangenen Jahr 157 Autos. Ursprüngliche Prognosen waren von 1.500 verkauften Einheiten ausgegangen.
Die Gespräche mit Aston Martin drehen sich laut Zeitschrift hauptsächlich um die Entwicklung und Produktion einer zweiten Generation des Maybachs durch die britische Luxusmarke.
dapd
