Für Daimer-Chef Dieter Zetsche muss ein konsequenter Sparkurs Vorrang haben vor Steuersenkungen. Der "Bild am Sonntag" sagte er, eine hohe Staatsverschuldung stelle in den USA wie auch in Europa das größte Risiko für den wirtschaftlichen Aufschwung dar." Wichtigste Aufgabe der Politik bleibe daher die Lösung der Haushaltsprobleme in den jeweiligen Ländern.
Daimler-Chef Zetsche: Sparen statt Steuersenkung
Hamburg (dapd). Für Daimer-Chef Dieter Zetsche muss ein konsequenter Sparkurs Vorrang haben vor Steuersenkungen. Der "Bild am Sonntag" sagte er, eine hohe Staatsverschuldung stelle in den USA wie auch in Europa das größte Risiko für den wirtschaftlichen Aufschwung dar." Wichtigste Aufgabe der Politik bleibe daher die Lösung der Haushaltsprobleme in den jeweiligen Ländern.
"Für Unternehmen wie für Staaten gilt: Der Aufschwung muss genutzt werden für die Konsolidierung der Finanzen." Der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG fügte allerdings hinzu: "Zu wünschen wäre eine Vereinfachung des Steuersystems, weil sie zu mehr Effizienz und Gerechtigkeit führen würde."
Steuersenkungen fordert vor allem die FDP. Die Koalition will mittlere und kleine Einkommen in dieser Wahlperiode entlasten, allerdings verweist Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) beharrlich auf die hohe Verschuldung. Die SPD lehnt Steuersenkungen derzeit ab.
dapd
