Alternative Finanzierung Crowdfunding hilft Start-ups

Crowdfunding kann für Unternehmensgründer eine Alternative zu klassischen Finanzierungsformen sein.

Viele kleine Kredite ergeben auch eine große Investitionssumme: Crowdfunding wird immer beliebter. - © Foto: S.John/Fotolia

Bisher wurde diese Form der Finanzierung hauptsächlich für das Sammeln von kleinen Beträgen für soziale Projekte genutzt. Rund 6,6 Millionen Deutsche haben bereits soziale Projekte via Internet unterstützt. Das entspricht zwölf Prozent der Internetnutzer, wie eine repräsentative Umfrage des Branchenverbands Bitkom ergab.

Im Schwarm finanziert

Mit Startnext , Betterplace und Pling habe sich in Deutschland inzwischen eine Reihe von Crowdfunding-Plattformen etabliert. Auf den Plattformen stellen die Initiatoren ihre jeweiligen Projekte vor und legen die angepeilte Finanzierungssumme fest. Für Unternehmensgründer sei Crowdfunding eine Alternative zu klassischen Finanzierungsformen, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Eine weitere Facette der Schwarmfinanzierung sei das Crowdinvesting. Dabei können sich Anleger mit kleinen Beträgen an Start-ups beteiligen. Für Rohleder sind Plattformen für Crowdfunding und Crowdinvesting Marktplätze der Ideen: "Jeder Macher eines Projekts hat die Chance, seine Idee in die Tat umzusetzen und jeder Internetnutzer hat die Möglichkeit, sich daran zu beteiligen." dhz