VW und Würth haben ein modulares Containersystem für Pritschenwagen entwickelt. Zur IAA in Hannover war ein Prototyp zu sehen.

Mehr als 30 Spezialfirmen präsentierten am Stand von Volkswagen ihre Auf- und Umbaulösungen. Die modulare Konzeptstudie war aus Sicht des Handwerks das wohl spannendste Exponat.
Ziel der Entwicklung von VW und Würth ist es, die Angebotslücke zwischen klassischen Kofferaufbauten mit Fahrzeugeinrichtung und großen Containern zu schließen. Als Basis dient ein Leiterbefestigungssystem, das mittels Schnellspannverschluss auf dem Pritschenrahmen angebracht ist. Darauf werden offene und geschlossene Container unterschiedlicher Größen variabel zusammengesteckt, die einzeln abschließbar sind.
Der gesamte Aufbau oder einzelne Container mit schwerer Ladung können mit einem Gabelstapler oder Kran verladen und direkt im Betrieb und vor Ort platziert werden. Besonders interessant sei die mobile Containerlösung für Branchen, in denen unterschiedliches Material bewegt werden muss, so die Entwickler.
Ebenfalls neu ist die Kühltechnologie der Firma Kress, die an einem VW-Transporter vorgeführt wurde. Das Kühlsystem des Tiefkühlkoffers verzichtet auf einen Nebenantrieb wie Kompressor oder Generator. Trotzdem sind Temperaturen von –22 bis +4 Grad Celsius variabel einstellbar. Ein Mehr-Kammer-System hält die Temperatur bis zu zwölf Stunden konstant.