Expertentagung auf der Insel Vilm China und Deutschland verstärken Kooperation zum Schutz der Wälder

Zum Schutz noch weitgehend intakter Wälder wollen China und Deutschland ihre Zusammenarbeit verstärken. Dabei gehe es vor allem um den Erhalt der Artenvielfalt und der Widerstandsfähigkeit großräumiger Waldareale sowie um deren Anpassung an den Klimawandel, teilte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) am Mittwoch anlässlich einer deutsch-chinesischen Expertentagung auf der Insel Vilm mit.

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China und Deutschland verstärken Kooperation zum Schutz der Wälder

Vilm (dapd). Zum Schutz noch weitgehend intakter Wälder wollen China und Deutschland ihre Zusammenarbeit verstärken. Dabei gehe es vor allem um den Erhalt der Artenvielfalt und der Widerstandsfähigkeit großräumiger Waldareale sowie um deren Anpassung an den Klimawandel, teilte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) am Mittwoch anlässlich einer deutsch-chinesischen Expertentagung auf der Insel Vilm mit.

Beide Länder arbeiten seit 1994 im Rahmen eines gemeinsamen Umweltabkommens zusammen. BfN-Präsidentin Beate Jessel sagte, China besitze noch Restareale artenreicher Primärwälder, die aber immer kleiner würden. Andererseits sei China das Land mit der gegenwärtig größten Aufforstungsrate der Welt. Derzeit ist etwa ein Fünftel der Fläche Chinas mit Wald bedeckt. Deutschland verfüge zwar nicht mehr über Urwälder, sagte Jessel. Doch könnten die chinesischen Partner von den Erfahrungen seiner jahrhundertealten nachhaltigen Forstwirtschaft profitieren.

dapd