Der Spezialchemie-Konzern Lanxess verlegt seine Unternehmenszentrale von Leverkusen nach Köln. Er wird in der zweiten Jahreshälfte 2013 in ein unmittelbar am Rheinufer gelegenes ehemaliges Lufthansa-Gebäude ziehen. Darüber informierte Lanxess-Vorstandschef Axel C. Heitmann am Mittwoch Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD).
Chemie-Konzern Lanxess zieht von Leverkusen nach Köln
Köln (dapd-nrw). Der Spezialchemie-Konzern Lanxess verlegt seine Unternehmenszentrale von Leverkusen nach Köln. Er wird in der zweiten Jahreshälfte 2013 in ein unmittelbar am Rheinufer gelegenes ehemaliges Lufthansa-Gebäude ziehen. Darüber informierte Lanxess-Vorstandschef Axel C. Heitmann am Mittwoch Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD).
"Wir freuen uns und sind auch stolz auf die Entscheidung des Unternehmens, Köln künftig zu seinem Hauptstandort zu machen", erklärte Roters. Mit dieser Ansiedlung werde ein weiterer großer Impuls bei der Neugestaltung des rechtsrheinischen Kölns gesetzt.
"Seit drei Jahren hat die Kölner Wirtschaftsförderung gemeinsam mit der Stadtspitze daran gearbeitet, dass der Wechsel dieses Top-Unternehmens nach Köln möglich wird", sagte Wirtschaftsdezernentin Ute Berg (SPD). Dass die Konzernzentrale mit über 1.000 Mitarbeitern 2013 hier ihre Arbeit aufnimmt, sei ein grandioser Erfolg für den Wirtschaftsstandort Köln, sagte Berg: "Mit Lanxess ist eine der größten Neuansiedlungen der Nachkriegsgeschichte unter Dach und Fach."
Im August 2008 waren erste Gespräche zwischen der Stadt Köln und dem Unternehmen über mögliche Standorte aufgenommen worden. Als Folge der Weltwirtschaftskrise hatte Lanxess im Dezember 2008 den damals ins Auge gefassten Umzug zunächst verschoben.
Das Unternehmen war im Januar 2005 durch Abspaltung des Mutterkonzerns Bayer AG entstanden. Es ist der größte börsennotierte Spezialchemie-Konzern in Deutschland und beschäftigt aktuell 15.500 Mitarbeiter an weltweit 46 Standorten. Das Kerngeschäft dreht sich um Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien.
dapd
