Am 13. September werden auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt die Chefkombis 2013 ausgezeichnet. Die Sieger in Ober- und Mittelklasse stammen beide aus dem Hause Audi. In der Importwertung landet Skoda einen Doppelsieg.
Die Leserinnen und Leser der Deutschen Handwerks Zeitung und von handwerk magazin sind treue Wähler. Wenn es um ihre Lieblingsautos geht, zeigen sie eine erstaunliche Markentreue, wie die Wahl der Chefkombis des Jahres 2013 gezeigt hat.
Wie vor zwei Jahren gewinnt Audi mit dem A6 Avant und dem A4 Avant sowohl in der Ober- wie auch in der Mittelklasse. In der Importwertung liegt der Skoda Octavia Combi in der Publikumsgunst ganz oben.
Deutsche Platzhirsche dominieren
Kaum Veränderungen gibt es auch auf den folgenden Plätzen. In der Oberklasse sind die deutschen Premiumhersteller weiterhin die Platzhirsche. Hinter dem unangefochtenen Audi A6 Avant lieferten sich der BMW 5er Touring und das T-Modell der Mercedes-Benz E-Klasse ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das wie 2011 von BMW gewonnen wurde. Und der Skoda Superb Combi konnte erneut den Volvo V70 hinter sich lassen.
Armin Villinger, Vertriebsleiter Groß- und Direktkunden bei der Audi AG, freut sich sehr über das gute Abschneiden seiner beiden "Chefkombis" aus Ingolstadt. Das zeige die Attraktivität und Qualität der Marke bei den Kunden aus dem Handwerk.
Ähnliche Reaktionen bei Skoda: „Das Votum der Praktiker bestätigt eindrucksvoll, dass der Octavia Combi und der Superb Combi die speziellen Anforderungen des Handwerks hervorragend erfüllen“, sagte Skoda-Sprecherin Imelda Labbé.
Vertrauen in Premiumqualität
Rund 1.000 Handwerkerinnen und Handwerker haben bei der Wahl zum „Chefkombi 2013“ ihre Stimme abgegeben. Dabei konnten sie aus 26 Fahrzeugen auswählen. Ihr Urteil zeigt, dass das Vertrauen in die Premiumqualität deutscher Hersteller ungebrochen ist.
Die einzige Veränderung auf den ersten drei Plätzen im Vergleich zur Wahl 2011 gibt es in der Mittelklasse, wo der BMW 3er Touring den Mercedes C-Klasse T-Modell von Platz drei verdrängt hat. Insgesamt waren die
Abstände in der Mittelklasse, wo mit 19 Fahrzeugen deutlich mehr Bewerber um den Titel „Chefkombi des Jahres“ angetreten waren als in der Oberklasse, viel geringer. Während der A6 jede dritte Wählerstimme auf sich zog, wurde der Audi A4 Avant lediglich von gut jedem fünften Leser gewählt und hatte am Ende nur einen Vorsprung von reichlich drei Prozent auf den zweitplatzierten VW Passat Variant.
Gleich zwei Skodas vor dem Volvo
Bei den Importeuren liegt Skoda auf der Beliebtheitsskala der Handwerker klar vorn. Allerdings ist der kleinere Octavia am Superb vorbeigezogen, der vor zwei Jahren die Nase noch vorn hatte. Verfolgt wird der Doppelsieger aus Tschechien weiterhin von Volvo. ste/rm