Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat einen groß angelegten Fall von Steuerhinterziehung und Geldwäsche in der Mobilfunkbranche aufgedeckt. Der dabei entstandene Schaden betrage mindestens 13 Millionen Euro, teilte die Ermittlungsbehörde am Mittwoch mit. Der Verdacht richte sich gegen bundesweit 23 Beschuldigte aus 13 Unternehmen.
Bundesweite Razzia wegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung
Frankfurt/Main (dapd-hes). Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat einen groß angelegten Fall von Steuerhinterziehung und Geldwäsche in der Mobilfunkbranche aufgedeckt. Der dabei entstandene Schaden betrage mindestens 13 Millionen Euro, teilte die Ermittlungsbehörde am Mittwoch mit. Der Verdacht richte sich gegen bundesweit 23 Beschuldigte aus 13 Unternehmen.
Sie sollen unter anderem Mobiltelefone im Wert vom mehrere Millionen Euro aus dem Ausland erworben haben, ohne dafür Umsatzsteuer zu entrichten. Bereits am Montag hatten mehr als 300 Ermittler bundesweit 147 Geschäftsräume und Wohnungen durchsucht. Gegen vier Beschuldigte seien Haftbefehle ergangen.
dapd
