Engagement zum Safer Internet Day Bundesweite Aktionen für mehr Sicherheit im Netz

Am 11. Februar ist "Safer Internet Day". Unter dem Motto "Gemeinsam für ein besseres Internet" finden an dem weltweiten Aktionstag Veranstaltungen rund um das Thema "Sicherheit im Netz" statt. Auch die "Datenwolke" wird thematisiert.

Offizielles Logo des "Safer Internet Day". Der Tag steht unter dem Motto: "Gemeinsam für ein besseres Internet". - © Foto: klicksafe

Der "Safer Internet Day" der EU ruft heute in über 100 Ländern der Welt dazu auf, Online-Gefahren zu bekämpfen  und lädt Schulen, Organisationen und Unternehmen ein, an Aktionen teilzunehmen und zu initiieren. In Deutschland wird der Safer Internet Day vom Online-Portal klicksafe.de betreut. Die Aktionen werden von da aus koordiniert und jungen Menschen, Eltern sowie Pädagogen Anregungen gegeben, wie sie sicher durch die virtuelle Welt kommen.

Klicksafe.de wird von der EU betrieben und bietet kostenloses Material und Informationen rund um das Thema Internetsicherheit für Eltern, Pädagogen und junge Menschen an. Eine Veranstaltungsseite auf klicksafe.de zum Safer Internet Day listet lokale Aktionen auf. Darüber hinaus kann man im Pull-Down-Menü auf folgender Seite das eigene Bundesland wählen oder über die Google-Karte anklicken.

Geschlossene und freizugängliche Workshops

Viele Workshops finden in Schulen und außerhalb der Öffentlichkeit statt. Dennoch gibt es frei zugängliche Vorträge in Stadtbibliotheken, Workshops von Computercafés und Elternabende. Zwei der beliebtesten Themen drehen sich heute um Datenschutz und Cybermobbing. Anlässlich des diesjährigen Safer Internet Days veröffentlicht das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) eine Broschüre zum Thema Cloud Computing.

Cloud Computing – Was Anwender wissen müssen

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist das Thema "Cloud Computing" – die Daten in der Wolke – in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Neben Informationen zu Vorteilen wie Kostenersparnis, Flexibilität und Bedienfreundlichkeit klärt die Broschüre insbesondere über den nötigen Basisschutz auf, um Cloud Computing sicher nutzen zu können. Der Schutz beginnt bereits bei den verwendeten Endgeräten, wie PC, Tablet oder Smartphone, die adäquat gegen Schadsoftware abgesichert sein sollten. Ein starkes Passwort für den Cloud-Dienst und der Zugriff über ein gut geschütztes (WLAN-)Netz sind für die Sicherheit ebenso unerlässlich.

Etwas Zeit sollten sich Cloud-Nutzer auch für die "unbequemen" Fragen nehmen: Datenschutzvereinbarungen, Nutzungsbedingungen und Haftungsfragen sollten bei der Auswahl des Anbieters eine Rolle spielen. Werden die Daten verschlüsselt oder unverschlüsselt zum Anbieter übertragen und wie werden sie gespeichert? Je nach Schutzbedarf muss der Nutzer hier selbst mit Verschlüsselungstechnologien aufrüsten. Die Broschüre des BSI erläutert die wichtigsten Fragen bis hin zur Datenlöschung. In Kürze wird sie auf bsi.de kostenfrei als PDF-Download zur Verfügung stehen. Ab Anfang März 2014 wird sie auch als Printausgabe erhältlich sein. Zusätzlich können Interessenten in der Zeit von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 0228 999582-5222 Fragen zum Thema Cloud Computing stellen und sich allgemein über die Cloud informieren. cle