Es wird nun intern untersucht, wie es dazu kommen konnte Bundeswehr räumt Fehler bei Tag der offenen Tür ein

Die Bundeswehr hat Fehler bei einem "Tag der offenen Tür" eingeräumt und sich dafür entschuldigt. Bei der Veranstaltung am 28. Mai der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall hätten Minderjährige verbotenerweise Zugang zu Waffen gehabt, wie ein Sprecher am Donnerstag in Sigmaringen einräumte. Es werde nun intern untersucht, wie es dazu kommen konnte.

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Bundeswehr räumt Fehler bei Tag der offenen Tür ein

Sigmaringen (dapd). Die Bundeswehr hat Fehler bei einem "Tag der offenen Tür" eingeräumt und sich dafür entschuldigt. Bei der Veranstaltung am 28. Mai der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall hätten Minderjährige verbotenerweise Zugang zu Waffen gehabt, wie ein Sprecher am Donnerstag in Sigmaringen einräumte. Es werde nun intern untersucht, wie es dazu kommen konnte.

Nach Medienberichten hatten die Soldaten dort Kinder auf ein Spielzeugdorf mit dem Namen Klein-Mitrovica zielen lassen. Hier sei ein falscher Eindruck entstanden, da die Kinder lediglich eine Zieleinrichtung, allerdings keine Waffe in den Händen gehabt hätten, sagte der Sprecher. An anderer Stelle sei es allerdings dazu gekommen, dass Kinder Waffen in die Hände bekommen hätten.

Das Aufstellen eines Ortsschildes Klein-Mitrovica sei "absolut unangemessen" gewesen, sagte der Sprecher weiter. Man bedauere, wenn auf diese Weise Gefühle von Betroffenen verletzt wurden. Im Kosovo existiert der Ort Mitrovica. Dort verübten im Zweiten Weltkrieg deutsche Soldaten Gräueltaten. Allerdings waren auch schon Soldaten aus Bad Reichenhall während einer KFOR-Mission in Mitrovica im Einsatz.

Am Mittwoch hatte die Staatsanwaltschaft Traunstein mitgeteilt, dass sie nicht gegen die Bundeswehr wegen angeblicher Schießspiele für Kinder ermitteln werde. Es gebe keine Anhaltspunkte für verfolgbare Straftaten von Bundeswehrsoldaten.

dapd