Die Spitzen von Union und FDP haben sich auf den 22. September als Tag der Bundestagswahl geeinigt. Zum Fernsehduell zwischen den Spitzenkandidaten der beiden größten Parteien, CDU und SPD, wird es nur einmal kommen. Die Kanzlerin gab weiteren Zusammentreffen eine Absage.
Nach dem Treffen des Koalitionsausschuss am Donnerstag steht nun der 22. September 2013 als Tag der Bundestagswahl fest. Das sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe nach dem Treffen in Berlin.
Festgelegt hat sich die Bundeskanzlerin nun auch bei ihrer Wahlkampfstrategie bezüglich der TV-Duelle. Sie möchte nur einmal gegen ihren Herausforderer Peer Steinbrück von der SPD in solch einer Veranstaltung antreten. Mindestens zwei Aufeinandertreffen hatte sich Merkels einstiger Finanzminister erhofft.
TV-Duell im Stil der vergangenen Wahlkämpfe
Über Regierungssprecher Steffen Seibert ließt Merkel ihr Nein zu der Idee ausrichten. "Die Bundeskanzlerin sieht keinen Grund, von ihrer Tradition der Jahre 2005 und 2009, jeweils eine TV-Debatte zu führen, abzuweichen", sagte Seibert.
Die beiden ersten Fernsehduelle lieferten sich 2002 Kanzler Gerhard Schröder (SPD) und sein Herausforderer von der CSU, Edmund Stoiber. Vor der Bundestagswahl 2005 kam es zwischen Amtsinhaber Schröder und CDU-Kanzlerkandidatin Merkel zu einem Fernsehduell, wobei Schröder sich dieser Auseinandersetzung gern zwei Mal gestellt hätte. Als Kanzlerin traf Merkel dann im September 2009 in einem Fernsehduell auf den SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier. dhz/dapd