Bis 8. März aktiv werden Bundeskriminalamt warnt Internetnutzer vor Trojaner

Ein Schadprogramm aus den USA sorgt für Unruhe bei den Internetnutzern. Aktuellen Angaben des FBI zufolge waren zuletzt noch bis zu 33.000 deutsche Computer betroffen. Die deutschen Behörden empfehlen allen deutschen Internetnutzern einen Sicherheitscheck, den Sie im Internet kostenlos anbieten.

Damit Sie sicher sein können, dass Ihr Computer nicht von der Schadsoftware befallen ist, sollten die den kostenlosen Sicherheitscheck machen. - © Fotolia

Schon im November hat das FBI kriminelle Machenschaften von Internetbetrügern in New York aufgedeckt, die wichtige Steuerungscomputer mit Schadsoftware „infiziert“ hatten. Die Betroffenen bekamen so unter anderem manipulierte Werbeeinblendungen und Angebote nicht lizenzierter Medikamente auf ihre Rechner gespielt. Doch das dabei angewandte Programm – ein sogenannter Trojaner – hat auch jetzt noch Auswirkungen auf Computer weltweit.

Sicherheitscheck hilft weiter

Von den USA ausgehend wurden insgesamt so viele Rechner infiziert – darunter auch wichtige Server, dass ein einfaches Abschalten laut dem Spiegel Online wahrscheinlich dazu geführt hätte, dass Millionen Computer auf der ganzen Welt schlagartig vom Internet abgeschnitten gewesen wären. Also wurden die betroffenen Server erst einmal weiter betrieben.

Doch am 8. März sollen die Steuerungscomputer nun definitiv abgeschaltet werden. Damit dies keine schlimmeren Folgen hat und damit auch alle deutschen Internetnutzer wissen, ob ihre Computer infiziert sind, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu einem Sicherheitscheck. Dies kann jeder ganz einfach und kostenlos über die Internetseite dns-ok.de erledigen.

Gibt man diese in den Browser ein, so sieht man sofort, ob der Computer infiziert ist oder nicht. Falls ja, kann es nach Informationen von Spiegel Online kompliziert werden. Aber auch hierfür hat das BSI Tipps bereitgestellt. In vielen Fällen hilft meist jedoch nur ein das komplette System neu aufzusetzen.

Weitere Informationen hat das Bundeskriminalamt zusammengestellt. Sie finden sie unter bka.de. jtw