Die Deutsche Bundesbank will für den Großraum Rhein-Ruhr eine Filiale in Dortmund errichten. Dies habe der Vorstand beschlossen, teilte die Bank am Donnerstag in Frankfurt am Main mit.
Bundesbank plant Filiale für Großraum Rhein-Ruhr
Dortmund/Frankfurt/Main (dapd). Die Deutsche Bundesbank will für den Großraum Rhein-Ruhr eine Filiale in Dortmund errichten. Dies habe der Vorstand beschlossen, teilte die Bank am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Mit voraussichtlich mehr als 200 Beschäftigten soll es die größte Filiale der Bundesbank werden und den Geschäftsbetrieb der derzeitigen Niederlassungen in Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen und Hagen zusammenführen. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2017 geplant.
Mit dem Bau setze die Bundesbank die Konsolidierung ihres Filialnetzes fort, hieß es. "Mit der Errichtung einer neuen Filiale unterstreicht die Bundesbank die Bedeutung des Kerngeschäftsfelds Bargeld", sagte Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele, der im Vorstand der Deutschen Bundesbank für Bargeld und Zahlungsverkehr zuständig ist. Die Konsolidierung bedeute nicht, dass sich die Bundesbank von dem Grundsatz abwende, ein flächendeckendes Filialnetz zu unterhalten.
Wegen der Zusammenführung der Filialen wird die Niederlassung in Duisburg bereits im kommenden Jahr geschlossen. Durch die Konsolidierung werden bis 2017 rund 120 Arbeitsplätze entfallen. Wie schon bei den bisherigen Filialschließungen strebt der Vorstand eine sozialverträgliche Lösung an. Auf betriebsbedingte Kündigungen solle verzichtet werden.
dapd
