Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind im Januar um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf rund 39 Milliarden Euro gestiegen.

Bund freut sich über steigende Steuereinnahmen
Das geht aus dem Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. In die Kassen des Bundes flossen den Angaben zufolge im Januar 15,9 Milliarden Euro und damit 8,5 Prozent mehr an Steuern als ein Jahr zuvor. Die Länder verbuchten mit Einnahmen von 18,4 Milliarden Euro ein Steuerplus von 2,1 Prozent.
Bei den gemeinschaftlichen Steuern von Bund und Ländern lag das Aufkommen im Januar den Angaben zufolge um 4,8 Prozent über dem Vorjahr bei 33,5 Milliarden Euro. Die reinen Bundessteuern erhöhten sich nur leicht um 0,8 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Demgegenüber gingen die Einnahmen aus den reinen Ländersteuern im Januar deutlich um 13,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 2,0 Milliarden Euro zurück.
Vor allem bei der Kraftfahrzeugsteuer und der Grunderwerbsteuer gab es kräftige Einbußen. In dem Rückgang der Einnahmen aus der Kraftfahrzeugsteuer um 14,5 Prozent auf 1,0 Milliarden Euro spiegelt sich laut Ministerium die befristete Steuerbefreiung für neu zugelassene schadstoffarme Pkw wider. Die Grunderwerbsteuer verringerte sich um 30,7 Prozent auf 403 Millionen Euro, was der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise geschuldet sein dürfte. D
ie Lohnsteuereinnahmen stiegen im Januar um 6,1 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro. Auch wenn sich inzwischen die Entwicklung am Arbeitsmarkt eintrübe, liege die Zahl der Arbeitnehmer immer noch deutlich über dem Vorjahresstand, hieß es. Zudem wirkten sich zwischenzeitliche Lohnerhöhungen aufkommenssteigernd aus.
ddp