Der scheidende Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat das Amt des FDP-Fraktionsvorsitzenden nach eigenen Worten aus "preußischem Pflichtbewusstsein" übernommen. Er sei "sehr gerne" Wirtschaftsminister gewesen, sagte Brüderle nach seiner Wahl am Dienstag in Berlin. Aber in der Politik gehe es nicht um "eigenes Glücksempfinden". Übergeordnet sei vielmehr die Sache.
Brüderle wurde aus "preußischem Pflichtbewusstsein" Fraktionschef
Berlin (dapd). Der scheidende Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat das Amt des FDP-Fraktionsvorsitzenden nach eigenen Worten aus "preußischem Pflichtbewusstsein" übernommen. Er sei "sehr gerne" Wirtschaftsminister gewesen, sagte Brüderle nach seiner Wahl am Dienstag in Berlin.
Aber in der Politik gehe es nicht um "eigenes Glücksempfinden". Übergeordnet sei vielmehr die Sache. Er und seine Fraktion seien fest entschlossen, das Blatt für die FDP zu wenden und für mehr Zustimmung in der Bevölkerung zu kämpfen.
Mit seiner Vorgängerin Birgit Homburger werde er "ganz eng" zusammenarbeiten. Brüderle schloss: "Ich werde auch in Zukunft kein Oberlehrer sein, sondern engagierter Freiheitskämpfer."
dapd
