"Aber auch für qualifizierte Fachkräfte aus der ganzen EU müssen wir attraktiv sein" Brüderle begrüßt Öffnung des Arbeitsmarkts für Osteuropäer

Wirtschaftsminister Rainer Brüderle sieht die kommende Arbeitnehmer-Freizügigkeit für Osteuropäer als Chance für Deutschland. Die Regelung könne helfen, "den drohenden Fachkräftemangel teilweise zu verhindern", sagte der FDP-Politiker der "Rhein-Zeitung" (Freitagausgabe). Schon jetzt bräuchten viele Branchen mehr Fachkräfte.

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Brüderle begrüßt Öffnung des Arbeitsmarkts für Osteuropäer

Berlin (dapd). Wirtschaftsminister Rainer Brüderle sieht die kommende Arbeitnehmer-Freizügigkeit für Osteuropäer als Chance für Deutschland. Die Regelung könne helfen, "den drohenden Fachkräftemangel teilweise zu verhindern", sagte der FDP-Politiker der "Rhein-Zeitung" (Freitagausgabe). Schon jetzt bräuchten viele Branchen mehr Fachkräfte.

Brüderle sagte, dass zwar "all unsere inländischen Potenziale" ausgeschöpft werden müssten. "Aber auch für qualifizierte Fachkräfte aus der ganzen EU müssen wir attraktiv sein."

Am 1. Mai tritt für Bürger aus acht osteuropäischen Staaten die volle Freizügigkeit innerhalb der EU in Kraft. Dann können Esten, Letten, Litauer, Polen, Tschechen, Slowaken, Ungarn und Slowenen ebenso selbstverständlich eine Arbeit in Deutschland annehmen wie Franzosen oder Spanier. Bisher brauchten sie eine Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wohnten und arbeiteten im vergangenen Jahr bereits 425.000 Bürger dieser acht EU-Staaten in Deutschland.

dapd