Die Linke kündigt nach ihrem Wiedereinzug in die Bremer Bürgerschaft eine "kämpferische Opposition" an. Der Sprecher des Landesvorstandes, Christoph Spehr, sagte der Nachrichtenagentur dapd, die Partei sei angesichts drohender Sozialkürzungen "noch nötiger" als in den vier Jahren zuvor.
Bremens Linke kündigt "kämpferische Opposition" an
Bremen (dapd). Die Linke kündigt nach ihrem Wiedereinzug in die Bremer Bürgerschaft eine "kämpferische Opposition" an. Der Sprecher des Landesvorstandes, Christoph Spehr, sagte der Nachrichtenagentur dapd, die Partei sei angesichts drohender Sozialkürzungen "noch nötiger" als in den vier Jahren zuvor.
Nach Aussage von Vorstandssprecherin Cornelia Barth will die Linke in der nächsten Legislaturperiode ihre Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen Initiativen verstärken. Man wolle nicht darauf warten, dass Anliegen an die Partei herangetragen würden. In "Bürgerbüros vor Ort" solle der Bevölkerung sichtbar gemacht werden, was im Parlament passiere. Außerdem sollten dort Impulse aus der Bevölkerung aufgenommen werden.
Vorstandssprecher Spehr sagte, für eine Analyse der Gründe für den Stimmenverlust sei es noch zu früh. Allerdings sei die bundesweite Debatte "bestimmt von Themen, die den Grünen zugute" kämen. Die Partei sei nach dem Wiedereinzug grundsätzlich froh, "offenbar als notwendig empfunden" zu werden, sagte Spehr, der zugleich einräumte: "Wir hatten natürlich gehofft, dass wir das Ergebnis vom letzten Mal erreichen können. Damit sind wir jetzt natürlich nicht vollkommen zufrieden."
Der Linken war bei der Wahl zur Bremer Bürgerschaft zwar der Wiedereinzug gelungen. Das Wahlergebnis von 2007 mit damals 8,4 Prozent wurde jedoch deutlich verfehlt.
dapd
