IT-Netzwerk Braucht mein Betrieb einen Server?

Ein eigenes IT-Netzwerk kann den Betriebsalltag deutlich einfacher gestalten. Aber braucht man gleich einen eigenen Server?

Philipp Stakenborg

Ein IT-Netzwerk ist sinnvoll. Doch braucht es gleich einen eigenen Server? - © Foto: Colourbox.de

Ein eigenes Netzwerk aus Servern und anderen Geräten aus dem Bereich der IT kann den Alltag und die Effektivität in einem Handwerkerbetrieb deutlich einfacher gestalten. Es geht darum, dass man aus den eigenen Prozessen das Maximum an Ertrag herauszieht. Wenn Sie aber mit Ihrem Betrieb erfolgreich sein möchten, wissen Sie, dass die Anschaffung von Produkten aus dem Bereich der IT meist vor allem eine Frage der Kosten ist. Ein eigener Server kann als neues Produkt zum Beispiel das Budget deutlich überreizen. Dabei ist es in der heutigen Zeit nicht mehr nötig, immer nur die neusten Waren frisch vom Händler zu kaufen.

Wozu ein eigener Server im Handwerksbetrieb?

Manchmal stellt sich schon die Frage, wozu man überhaupt einen eigenen Server oder eine Infrastruktur im Betrieb benötigen sollte. Die Antwort findet sich in den vielen Prozessen der Digitalisierung, die heute so wichtig sind, wenn man erfolgreich sein möchte. Mit einem eigenen Server lässt sich Autonomie im Bereich Hosting schaffen, Daten lassen sich einfacher speichern, der Mailverkehr besser regeln aber vor allem schafft man sich Sicherheit für die wichtigen digitalen Daten .

Auf dem zentralen Server kann der Betrieb besser mit den modernen Möglichkeiten der IT umgehen und gleichzeitig die tägliche Arbeit koordiniert und an einer zentralen Stelle speichern. Im Laufe der Zeit ergänzt sich so eine Infrastruktur von selbst. Da braucht es plötzlich einen Server für den steigenden Mailverkehr, man möchte Projekte intern besser regeln und sucht sich die besten Optionen, mit denen man an den vielen Fortschritten der digitalen Welt beteiligt werden kann.

Natürlich lassen sich all diese Dinge auch auf der Infrastruktur eines anderen Dienstleister in Form von Hosting realisieren. Das bedeutet aber hohe monatliche Kosten und ist in der Regel auch mit einer gewissen Unsicherheit verbunden. Viele skeptische Fragen über die Cloud sind zum Beispiel noch nicht geklärt und man hat nicht mehr die volle Kontrolle über mitunter sensible Daten. Diese Kontrolle behält man nur, wenn man sich einen oder mehrere Server für das eigene Unternehmen anschafft. Aber wie schafft man es, die hohen Kosten zu umgehen?

Die Anschaffung der Server für das eigene Geschäft

Wenn Sie auf der Suche nach der richtigen technischen Infrastruktur für Ihre Firma sind, haben Sie mit Sicherheit schon die Vielzahl der Angebote bemerkt, die im Bereich der IT zur Verfügung stehen. Es gibt Server jeder Art, Größe, Performance und von den verschiedensten Herstellern. Wer nicht gerade eine Ausbildung in einem IT-Beruf gemacht hat, weiß meist nicht so viel mit den Details anzufangen. Da kommt es schon auf die richtige Beratung an, damit man am Ende nicht ein Gerät hat, das nicht nur die falsche Performance bietet, sondern auch noch in der Anschaffung viel zu teuer war. Es gibt ein paar Eckpunkte, auf die Sie bei der ersten Recherche achten können:

  • Leistung: Das wichtigste Augenmerk liegt natürlich auf der Leistung - entsprechend des Zwecks. Ein Server für die Speicherung der Daten braucht mehr Leistung als ein einfacher E-Mail-Server. Ein Vergleich der Geräte ist daher sehr wichtig.
  • Erweiterung: Im besten Fall ist ein Server so ausgerüstet, dass er bei Bedarf noch weiter mit Komponenten (zum Beispiel RAM) ausgerüstet werden kann. So verhindert man, dass in wenigen Monaten bereits ein neues Modell fällig wird.
  • Preis: Der wichtigste Faktor - besonders für kleine und mittelständische Betriebe - ist der Preis. Meist ist nur ein geringes Budget zur Verfügung. Daher sollte man sich nicht immer nur nach den neusten Modellen umsehen.
Kaum eine Branche ist so schnell in seiner Entwicklung wie die Welt der IT. Ist ein Gerät heute noch aktuell, kann es bereits nächsten Monat schon Funktionen vermissen lassen, die zum neuen Standard gehören. Dabei braucht man diese neusten Entwicklungen in den meisten Fällen nicht. Es reicht ein solider Server, der genau die Leistung zu dem Preis bietet, die man sich für die eigenen Projekte oder die Infrastruktur wünscht.

Gebrauchte Server als Alternative zu der neuen Infrastruktur

„Die meisten Systemhäuser werden im Zuge einer Beratung natürlich die neusten Geräte empfehlen, da sie hier den meisten Verdienst haben“ so Sebastian Poll von servershop24.de. Im Gegensatz zu den aktuellsten Modellen sind gebrauchte Server in der Geschwindigkeit eventuell etwas langsamer, wenn man die relative Geschwindigkeit der Server und Systeme betrachtet.

Die absoluten Geschwindigkeit der gebrauchten Server bleibt jedoch auch nach vielen Nutzungsjahren die Gleiche. Der gebrauchte Server, welcher mit 3 GHz, 2 Gigabyte RAM und einer 120 Gigabyte großen Festplatte ausgestattet ist, wird auch in drei Jahren noch diese Leistungsmerkmale und Ausstattung mitbringen und alle Anforderungen diesbezüglich erfüllen. So schnell kann man also in der heutigen Zeit auch zu günstigen Preisen an die richtige Infrastruktur für die Optimierung der eigenen Firma kommen.