Der Stuttgarter Mischkonzern Bosch will in diesem Jahr beim Umsatz erstmals die Marke von 50 Milliarden Euro übertreffen. Der weltgrößte Automobilzulieferer bleibe trotz der noch nicht konkret abschätzbaren Folgen der Katastrophe in Japan optimistisch, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung des Stiftungskonzerns, Franz Fehrenbach, am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in Gerlingen.
Bosch bleibt optimistisch
Gerlingen (dapd). Der Stuttgarter Mischkonzern Bosch will in diesem Jahr beim Umsatz erstmals die Marke von 50 Milliarden Euro übertreffen. Der weltgrößte Automobilzulieferer bleibe trotz der noch nicht konkret abschätzbaren Folgen der Katastrophe in Japan optimistisch, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung des Stiftungskonzerns, Franz Fehrenbach, am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in Gerlingen.
Im ersten Quartal stiegen die Umsätze den Angaben zufolge um rund 15 Prozent, wozu sämtliche Geschäftsbereiche beigetragen hätten. Bosch stellt auch Industrie- und Gebäudetechnik sowie Gebrauchsgüter her und bietet Dienstleistungen an.
Im vergangenen Jahr setzte Bosch rund 47,3 Milliarden Euro um - fast ein Viertel mehr als im Krisenjahr 2009 und so viel wie nie zuvor. Vor Steuern verdiente das Unternehmen 3,5 Milliarden Euro, und unter dem Strich blieben 2,5 Milliarden Euro.
2009 waren die Umsätze auf rund 38 Milliarden Euro gesunken, und das Unternehmen verzeichnete den ersten Verlust in der Nachkriegsgeschichte. Sowohl vor als auch nach Steuern lag das Minus bei rund 1,2 Milliarden Euro.
dapd
