Solarworld steigert Absatz um 32 Prozent Boom im Ausland

Der Bonner Solarkonzern Solarworld hat im ersten Quartal stark vom Auslandsgeschäft profitiert. Der Absatz von Solarstrommodulen und sogenannten Wafern stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32 Prozent, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Maßgeblichen Anteil hatte demnach das Wachstum in den USA.

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Boom im Ausland

Bonn (dapd). Der Bonner Solarkonzern Solarworld hat im ersten Quartal stark vom Auslandsgeschäft profitiert. Der Absatz von Solarstrommodulen und sogenannten Wafern stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32 Prozent, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Maßgeblichen Anteil hatte demnach das Wachstum in den USA. Der Umsatz konnte aber nicht im gleichen Umfang von dem gestiegenen Absatz profitieren, er lag mit 233 Millionen Euro nur 7,4 Millionen Euro über dem des Vorjahreszeitraums.

Der Auslandsanteil des Umsatzes sei von 33,2 auf 71,2 Prozent gestiegen, teilte Solarworld mit. Das Unternehmen habe 77 Prozent seiner Produkte im Ausland abgesetzt, nach 49 Prozent vor einem Jahr. Das konzernweite Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs demnach im ersten Quartal leicht auf 26,3 Millionen Euro. Der Nachsteuergewinn erhöhte sich in den ersten drei Monaten des Jahres um 7,2 auf 12,5 Millionen Euro.

"Wir sind gut in das internationale Solargeschäft 2011 gestartet", sagte Vorstandschef Frank Asbeck. In den ersten beiden Monaten des Jahres habe vor allem das Winterwetter in Deutschland den Solarworld-Absatz etwas hinausgezögert. "Dies können wir aber durch unsere starken Auslandsmärkte wie die USA ausgleichen." Seit März sei auch die Nachfrage in Deutschland wieder gestiegen.

Die Produktionskapazitäten will der Solarkonzern nach eigenen Angaben weiter ausbauen. Noch im Mai solle eine neue Modulfertigung im sächsischen Freiberg eröffnen. Mit Inbetriebnahme des neuen Werks steige die Modulkapazität in Deutschland auf 600 Megawatt. Der Konzern schaffe allein dadurch mehr als 250 Arbeitsplätze.

dapd