Öffentlichkeit wird erst nach Gesprächen vor Ort informiert Bonner Standort des Verteidigungsressorts kommt auf den Prüfstand

Mit der Bundeswehrreform kommt auch der Bonner Standort des Verteidigungsministeriums auf den Prüfstand. Ressortchef Thomas de Maizière sagte am Mittwoch in Berlin, wenn es Handlungsbedarf gebe - und das sei nicht ganz unwahrscheinlich - werde er das zunächst innerhalb der Bundesregierung beraten und mit wichtigen Persönlichkeiten aus der betroffenen Region erörtern.

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Bonner Standort des Verteidigungsressorts kommt auf den Prüfstand

Berlin (dapd-nrw). Mit der Bundeswehrreform kommt auch der Bonner Standort des Verteidigungsministeriums auf den Prüfstand. Ressortchef Thomas de Maizière sagte am Mittwoch in Berlin, wenn es Handlungsbedarf gebe - und das sei nicht ganz unwahrscheinlich - werde er das zunächst innerhalb der Bundesregierung beraten und mit wichtigen Persönlichkeiten aus der betroffenen Region erörtern. Erst dann werde er eine Entscheidung der Öffentlichkeit mitteilen.

Die Aufteilung des Verteidigungsministeriums auf zwei Dienstsitze ist im Berlin-Bonn-Gesetz von 1994 geregelt. Die Expertenkommission zur Bundeswehrreform um den Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, hatten vorgeschlagen, das Ministerium aus Spargründen im Wesentlichen nach Berlin zu verlegen. Bonn ist noch immer erster Dienstsitz des Ministeriums. Dort sind die weitaus meisten der insgesamt rund 3.200 Mitarbeiter tätig.

dapd