Allerdings gibt es bei dieser Bürgerschaftswahl offenbar mehr Briefwähler Bislang geringere Wahlbeteiligung in Bremen als 2007

Eine hohe Briefwahlbeteiligung hat bei der Bürgerschaftswahl in Bremen am Sonntag offenbar weniger Menschen an die Wahlurnen gelockt. Bis zum frühen Nachmittag suchten nur 30 Prozent der Wahlberechtigen ein Stimmlokal auf, wie eine Sprecherin des Statistikamtes mitteilte. Bei der Bürgerschaftswahl 2007 hatten noch 32,5 Prozent auf diese Weise von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht.

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Bislang geringere Wahlbeteiligung in Bremen als 2007

Bremen (dapd). Eine hohe Briefwahlbeteiligung hat bei der Bürgerschaftswahl in Bremen am Sonntag offenbar weniger Menschen an die Wahlurnen gelockt. Bis zum frühen Nachmittag suchten nur 30 Prozent der Wahlberechtigen ein Stimmlokal auf, wie eine Sprecherin des Statistikamtes mitteilte. Bei der Bürgerschaftswahl 2007 hatten noch 32,5 Prozent auf diese Weise von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht.

Die Statistiker gehen davon aus, dass der sehr viel höhere Anteil Briefwähler bei diesen Wahlen Grund für die Veränderung ist. Nach nur 18 Prozent vor vier Jahre lag er jetzt bei 25 Prozent.

In Bremen waren am Sonntag 498.000 Wahlberechtigte aufgerufen, sich an der fünften Landtagswahl in diesem Jahr zu beteiligen. Seit 2007 wird der Stadtstaat von einer rot-grünen Koalition regiert. Für die Wahl sagen Meinungsforschungsinstitute einen Sieg der SPD voraus. Die Grünen könnten demnach erstmals vor der CDU zweitstärkste Partei in Bremen werden. Die FDP muss um den Einzug in die Bürgerschaft bangen. Die Linke könnte den Wiedereinzug schaffen.

dapd